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documenta-Stadt Kassel

1. Kasseler Sportkonferenz – Sportvereine fit für die Zukunft machen

29. April 2009.

Rund 130 Interessierte – darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Kasseler Sportvereinen, der Universität, der Sportkreisregion Kassel, den Gremien des Landkreises sowie sportbegeisterte Bürgerinnen und Bürger - folgten am Dienstag, 28. April, der Einladung des Sportamtes der Stadt Kassel zur 1. Kasseler Sportkonferenz ins Philipp-Scheidemann-Haus.

 

Der Vorsitzende der neu fusionierten Sportkreisregion Kassel, Roland Tölle, eröffnete die Vortragsrunde und wies zu Beginn auf die gute sportliche Zusammenarbeit mit der Stadt Kassel hin. Anschließend bekräftigte Oberbürgermeister und Sportdezernent Bertram Hilgen in seiner Begrüßung die Bedeutung des Sport für die Stadt. Der OB betonte, dass die Sportstätten den Vereinen weiterhin kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Im Sportstättenbau tue sich ebenfalls eine Menge. Beispielhaft nannte Hilgen das Nordstadt-Stadion, den Neubau der Sporthalle am Wilhelmsgymnasium, die Hartplätze an den Giesewiesen, das neu entstehende Kombibad am Auedamm sowie den Neubau der Haupttribüne am Auestadion. Kassel stelle auch in Zukunft ein Zentrum für sportliche Großereignisse dar.

 

Die neue Leiterin des Sportamtes der Stadt Kassel, Dr. Andrea Fröhlich, nutzte die Gelegenheit und stellte sich im Rahmen der Veranstaltung vor. Als Vereinsmensch von klein auf kenne sie die Bedürfnisse der Sportvereine und der ehrenamtlichen Vorstände. Sie betonte, dass es aufgrund der anstehenden Veränderungen besonders wichtig sei, sich gemeinsam auszutauschen und hegte den Wunsch, dass die Kasseler Sportkonferenz eine jährliche Fortsetzung finden solle.

 

Andreas Klages vom Deutschen Olympischen Sportbund verwies in seinem Vortrag zum Demografischen Wandel und deren Auswirkungen auf die gesellschaftlichen Veränderungen der Zukunft. So werde Deutschland in Zukunft bunter, dicker und älter. Hierauf müssten die Sportvereine perspektivisch reagieren und entsprechende Angebote und Bewegungsstätten parat haben.

 

Welche Möglichkeiten es zur Einsparung von Energien im Sportverein gebe, um damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, erläuterte Jens Prüller, der Berater für Sportinfrastruktur beim Landessportbund Hessen. An konkreten Beispielen zählte er Einsparmöglichkeiten und Fördermöglichkeiten für Vereinsimmobilien auf. Er verdeutlichte, dass die Öko-Check-Beratungen des Landessportbundes Hessen zur Information von ehrenamtlichen Vorständen dienten und kostenfrei seien.

 

Kurt Griesel, langjähriger Vorsitzender der TSG Niederzwehren, rundete die Beiträge mit einem Praxisbeispiel über die Bildung von Spielgemeinschaften ab. Seit 13 Jahren hätten die TSG Niederzwehren und der TSV Oberzwehren eine Handball-Spielgemeinschaft. Nach anfänglichen Hürden seien die Vereine nach und nach zusammengewachsen und würden heute mit 13 Mannschaften die beste nordhessische Jugendarbeit im Handball darstellen.

 

Nach zwei mit vielen Ideen gefüllten Stunden bedankte sich Sportamtsleiterin Dr. Andrea Fröhlich bei den Referenten mit einer „Ahlen Wurscht“ und bei allen Zuhörern für das Interesse. Um in Kassel sportlich weiterhin etwas zu bewegen und fit für die Zukunft zu sein, setze sie auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit den Sportvereinen.



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