Die Mädchenvideogruppe des Kommunalen Übergangsmanagements an der Georg-August-Zinn-Schule erringt in Frankfurt erfolgreichen 2. Platz bei Filmwettbewerb

08. Mai 2009. „Es war ein supergeiler Tag in Frankfurt. Und ich freue mich für unsere Mädels, dass sie den 2. Platz gemacht haben. Hauptsache einer der ersten Preise ging an unsere Schule.“ Eray, ein Schüler der Jungenvideogruppe nahm es sportlich als klar wurde, dass die Mädchenvideogruppe der Georg-August-Zinn-Schule mit ihrem Beitrag „Plan A wie Ausbildung“ beim hessenweiten Filmwettbewerb zum Thema „Meine Ausbildung“ den mit 3.000 Euro dotierten 2. Platz errungen hatten. Immerhin war sein eigener Film „Never give up“ der Jungengruppe ebenfalls unter den zehn Bestplatzierten.

Die beiden Filme sind im Rahmen des Kasseler Übergangsmanagements unter Leitung von Mimi Krajczy und Paul Burtzlaff entstanden. Die Jugendlichen hatten sich in den beiden Teilprojekten auf sehr unterschiedliche filmische Weise mit Themen der Berufsorientierung auseinandergesetzt.

Und das offensichtlich so gut, dass sie sowohl die Jugendjury, bestehend aus Azubis der Siemens-Werke in der Vorentscheidung, als auch eine Fachjury aus Medienpädagogen überzeugen konnten.

Beide Kasseler Gruppen waren deshalb am 22. April zur Preisverleihung nach Frankfurt ins Sendehaus des Hessischen Rundfunks eingeladen worden. Die Spannung stieg, nachdem Herr Krupp, der Fernsehdirektor des HR die Gäste und jungen Filmschaffenden in seinem Haus begrüßt und die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler in ihrer Rede die Wichtigkeit einer starken Medienkompetenz bei Jugendlichen betont hatte.

Als dann bei der Verleihung des 2. Preises, ein von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) mit insgesamt 3.000 Euro gesponserter Preis, der Film der Mädchen gezeigt wurde, entlud sich die Anspannung und das Mitfiebern in einem befreienden Jubel.

Beeindruckt hatte die Jury, dass es den Mädchen innerhalb der kurzen Zeit gelungen war, zwei unterschiedliche Berufsbilder „auf sehr unterhaltsame und dennoch in ihren Anforderungen und Voraussetzungen realistische Weise darzustellen.“

Außerdem gewann „die gekonnte Kombination der Stilmittel, die Reportage, TV-Magazin und Interviews überzeugend miteinander vereinte. Die hohe Kompetenz auf der gestalterischen Ebene führte über den gezielten Einsatz von Geräuschen sowie abwechslungsreichen und phantasievoll eingesetzten Bildelementen zu lustigen, mitunter auch wohltuend erfrischenden selbst-ironischen Sequenzen.“ (Vom Initiator des Wettbewerbs, Herrn Dr. Meißner bei der Preisverleihung vorgetragene Begründung der Jury für den 2. Preis.)

Nach einer kurzen Feier mit einem sehr edlen Büffet, verbrachten die Jugendlichen ihre Freizeit auf Frankfurts berühmter Shopping-Meile, der „Zeil“, bevor es dann Zeit wurde, mit dem Zug wieder nach Hause zu fahren, wo sicher noch eine Weile mit Eltern und Freunden weiter gefeiert wurde

Der stellvertretende Schulleiter der Georg-August-Zinn-Schule, Jürgen Schales, dankte am nächsten Morgen den Teilnehmerinnen der Mädchengruppe, Denise Hingst, Florentina Hoxha, Marisa Kunkel, Michelle Ramiro, Tatjana Vollmer und Yeliz Bal, dass ihr hervorragender Einsatz sich für die Schule in so vorteilhafter Weise ausgezahlt hat. Der Geldpreis kommt nämlich der Schule zugute, die den Gewinn für weitere medienpädagogische oder berufsorientierende Projekte einsetzen kann.

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