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Pressemitteilung vom
12. Mai 2009
Modernisierung des Schulstandorts Bad Karlshafen abgeschlossen
Bad Karlshafen.

Die Sanierung und Modernisierung am Schulstandort Bad Karlshafen (Marie-Durand-Schule und Sieburgschule) ist abgeschlossen. „Die 14,5 Millionen Euro, die hier investiert wurden sind bildungspolitisch und strukturpolitisch gleichermaßen sinnvoll“, betont Vizelandrat Uwe Schmidt bei der offiziellen Schuleröffnung. Mit der Verlagerung der Sieburgschule an den neuen Standort und den damit möglichen „fließenden Übergang“ von der Grundschule in die Gesamtschule werde die pädagogische Arbeit in den beiden Schulen profitieren. Schmidt: „Die positiven Beispiele von Burgberg- und Heinrich-Grupe-Schule in Grebenstein, der Lilli-Jahn-Schule und der Freiherr-vom-Stein-Schule in Immenhausen, der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal und der Theodor-Heuss-Schule und der Schule am Stadtpark in Baunatal haben dies bereits gezeigt“. Durch die Entscheidung für den gemeinsamen Standort habe der Landkreis die Möglichkeit geschaffen, im Zusammenspiel zwischen Grund- und Gesamtschule flexibel auf neue pädagogische Konzepte reagieren zu können.

 

Auch strukturpolitisch biete der modernisierte Schulstandort für die Stadt Bad Karlshafen und die Nordspitze des Kreises große Vorteile, so der Vizelandrat weiter. „Es ist für einen Landkreis nicht immer einfach, auf die Auswirkungen des demographischen Wandels zu reagieren – die langfristige und qualitativ hochwertige Sicherung  eines Schulstandorts ist allerdings ein wichtiger Eckpfeiler dafür, dass sich die Gemeinden an Oberweser und Diemel auf ein wohnortnahes differenziertes Schulangebot verlassen können“, rückt Schmidt die nachhaltige Wirkung der Schulmodernisierung in den Mittelpunkt.

Positiv an der jetzt abgeschlossenen Sanierung und Modernisierung sei schließlich auch, dass Bad Karlshafen für die Besucher, die aus Richtung Hofgeismar kommen, ein neues farbenfrohes Wahrzeichen erhalten hat. Schmidt: „Natürlich ist jede Schule davon überzeugt, dass sie nach der Sanierung zu den Schmuckstücken im Ort gehört – ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass Lage und Gestaltung der neuen Schule hier in Bad Karlshafen kaum zu übertreffen sind“.

 

Positive Auswirkungen hatte die umfangreiche Sanierungsmaßnahme auch für die heimische Bauwirtschaft und das Handwerk in der Region. Im Vertrag mit der OFB-Gruppe ist festgelegt, dass mindestens 70 Prozent der Aufträge an kleine und mittelständische Firmen aus Nordhessen gehen sollen. Schmidt: „Und diese Vorgabe konnte hier in Bad Karlshafen erneut ohne Probleme übersprungen werden“. Bis auf ein Unternehmen aus Wetzlar und eine Firma aus dem thüringischen Wingerode stammten die beteiligten Betriebe aus Nordhessen oder der unmittelbaren Umgebung Bad Karlshafens.

 

Dass die drei Bauabschnitte umfassenden Modernisierung wie geplant begonnen und beendet werden konnte, sei der guten Kooperation von Schulleitung, dem Fachbereich Schulen und Bauwesen der Kreisverwaltung, dem beauftragten Architekturbüro und der Bauleitung zu verdanken, so Schmidt weiter. „Mein Dank gilt der Schulgemeinde, die die mit vielen Belastungen verbundenen Bauarbeiten mit Geduld und Nervenstärke bewältigt hat, sowie den Planern und beteiligten Firmen dafür, dass die nicht einfache Komplettmodernisierung so punktgenau abgeschlossen werden konnte“, betont Schmidt in seinem Grußwort bei der Einweihungsfeier. Er erinnert in der Folge daran, dass die Sanierung der beiden Karlshafener Schulen zu einer Zeit in Angriff genommen wurden, wo staatliche Konjunkturprogramme für Schulen und Bildung „ziemlich aus der Mode waren“. Schmidt: „Die Entscheidung der Kreisgremien, dieses große Schulmodernisierungsprogramm in Angriff zu nehmen, war richtig und es ist beispielhaft für das was Ende letzten Jahres in Wiesbaden und Berlin beschlossen wurde“. Der Schulstandort Bad Karlshafen gehört zum zweiten Paket des Sanierungs- und Modernisierungsprogramms im Landkreis Kassel, das am 15. Dezember 2006 im Kreistag beschlossen wurde.

 

Nach rund 16 Monaten intensiver Bauzeit und weit reichenden baulichen Veränderungen seien die Lern- und Lehrbedingungen für beide Schulen umfassend verbessert worden, so Schmidt weiter. „Bereits von außen sichtbar wurde das äußere Erscheinungsbild der Schule deutlich aufgewertet  - diese qualitative Aufwertung setzt sich nahtlos in der Schule fort“, stellt der Schuldezernent fest.

 

Schmidt dankt den am Bau beteiligten Firmen, den verantwortlichen Architekten Stefan Stiegel und seinem Team vom Architekturbüro RSE Kassel sowie der für die Baubetreuung zuständige „Mann- und Frauschaft“ der Gesellschaft für Projektmanagement Hessen-Thüringen (GHT) dafür, dass der Bauzeitenplan so gut eingehalten werden konnte.

 

Die Modernisierung des Karlshafener Schulstandorts gehört zu den größeren Vorhaben im 200 Millionen-Euro-Schulbauinvestitionsprogramm im Kreis. „Hier wurden 14,5 Millionen Euro investiert“, informiert der Vizelandrat. Eine Besonderheit ist, dass im Rahmen der Investition der bisherige Standort der Sieburgschule aufgegeben wurde und die Grundschule am Standort der Marie-Durand-Schule integriert wurde.

 

Die Modernisierung des Schulstandorts umfasste alle Bereiche. „Die Fassaden wurden erneuert, Heizungs- und Sanitäranlagen, die gesamte Elektrik und die Brandschutzvorrichtungen sind jetzt auf dem neusten Stand“, erläutert Schmidt den Umfang der Sanierungsmaßnahmen. Außerdem standen die Integration der Sieburgschule und eine Erweiterung der Schulverwaltung auf dem Programm. Für Schüler und Lehrer besonders attraktiv seien die neue Mensa und die neugestaltete Bibliothek.


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