Trauer um Barbara Rudnik - OB Hilgen tief betroffen

25. Mai 2009. Mit Betroffenheit hat Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen auf den Tod der Schauspielerin Barbara Rudnik reagiert, die am Samstag morgen im Alter von 50 Jahren ihrem Krebsleiden erlag. Hilgen würdigte die Schauspielerin in einer ersten Stellungnahme als einen Menschen, der in seinen vielen Rollen den Menschen Freude gemacht und gute Unterhaltung geboten hatte, so insbesondere in dem 2002 von Hubertus Meyer-Burckhardt in Kassel produzierten Thriller „Tödliches Vertrauen“, in dem Rudnik neben Otto Sander und Christian Redl - beide ebenfalls mit nordhessischen Wurzeln - eine der Hauptrollen gespielt hatte.

Als Barbara Rudnik 2006 mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet worden sei, habe er ihr mit den Worten „Die Kasseläner, Kasselaner und Kasseler verehren Sie und sind stolz auf Ihren Erfolg.“ gratulieren können. Heute teile er die Trauer der Menschen und sei erschüttert über den Tod der Schauspielerin, die den Kampf gegen die heimtückische Krankheit Krebs verloren habe. „Dies ist ein Verlust, der den vielen Fans Rudniks wehtut!“, führte der Kasseler Oberbürgermeister weiter aus.

Barbara Rudnik, eine der bedeutendsten und ausdrucksstärksten Schauspielerinnen Deutschlands, habe seit Anfang 2006 im Kassel-Beirat mitgearbeitet. Damit, so Hilgen, habe sie ihre starke Verbundenheit zu Kassel und Nordhessen dokumentiert, wo sie einen Teil ihrer Kindheit und Jugend zwischen 1968 und 1978 verbracht habe und noch heute ein Teil ihrer Familie lebe.

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