28. Mai 2009. Neue Wohnsiedlungen am Rothenberg, am Fasanenhof, im Forstfeld und im Süsterfeld prägen die Entwicklung der Stadt in den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Wie weit waren diese Bauvorhaben von den Ideen des Bauhauses in Weimar geprägt, welche Einflüsse der Frankfurter Schule sind in der Wohnkultur erkennbar? Auf der anderen Seite herrschten in der Altstadt immer katastrophalere Wohnverhältnisse, verkauften die Nationalsozialisten die neue Straßenführung des „Freiheiter Durchbruchs“ als ihren Erfolg.
Bei ihrer Führung am Mittwoch, 3. Juni, 18 Uhr, wird Margret Baller anhand der Modelle, Ausstellungsstücke, Fotos und Inszenierungen auf diese Fragen eingehen und erläutern, wieweit die Entwicklungen von damals im heutigen Stadtbild noch eine wichtige Rolle spielen.
Die Führung im Stadtmuseum Kassel, Ständeplatz 16, findet statt im Rahmen der regelmäßigen öffentlichen Führungen jeden ersten Mittwoch im Monat. Die Teilnahme ist kostenlos, lediglich der reguläre Eintritt in Höhe von 1,50 Euro muss entrichtet werden.
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