Gute Nachrichten für Friedhof Westerholt
05.06.2009 | Herten
Kaninchenplage hat bald ein Ende
Grabbesitzer in Westerholt können aufatmen: Der Kreis Recklinghausen als Untere Jagdbehörde hat der Stadt Herten jetzt erlaubt, ab Herbst den Kaninchenbestand auf dem Friedhof drastisch zu reduzieren. Die Verantwortlichen hoffen, so die Kaninchenplage endlich in den Griff zu bekommen.
Abgefressene Pflanzen und aufgescharrte Erde – kein schöner Anblick, mit dem Angehörige auf dem Friedhof Westerholt regelmäßig konfrontiert sind. Vor allem im Frühjahr, wenn die Gräber frisch bepflanzt werden, schlagen die Kaninchen erbarmungslos zu und zerstören so manch liebevoll bepflanzte Grabstätte. Bereits seit geraumer Zeit hatten Mitarbeiter des ZBH deshalb mit dem Kreis Gespräche geführt, um dieses wachsende Problem zu lösen. Denn alleine mit Falke und Frettchen war den kleinen Nagern nicht beizukommen.
Jetzt hat der Kreis zugestimmt: Sobald die Schonzeit vorbei ist, dürfen die Kaninchen unter strengen Auflagen bejagt werden. Elke Günter, Bereichsleiterin Grün beim ZBH, ist froh über dieses Ergebnis: „Die Kollegen des Kreises waren äußerst kooperativ und haben das Problem erkannt. Nun können wir gezielt den Bestand reduzieren und so hoffentlich Abhilfe schaffen.“
Auch Bürgermeister Dr. Uli Paetzel zeigte sich erleichtert: „Ich wurde in der Vergangenheit immer wieder von Bürgern angesprochen. Gerade Grabstätten sind ein sehr sensibles Thema und den Angehörigen machte die Verwüstung durch die Kaninchen schwer zu schaffen. Zum Glück ist jetzt eine Lösung in Sicht.“
Ab Ende September wird speziell für dieses Aufgabengebiet ein Jäger eingesetzt, der den Nagern auf den Pelz rücken soll. Um den Friedhofsbetrieb möglichst nicht zu beeinträchtigen, wird die Jagd nur in den frühen Morgenstunden und am späten Abend stattfinden. Zu diesem Zweck wird der Friedhof dann jeweils für kurze Zeit gesperrt – die genauen Termine werden vorher durch die Stadt bekannt gegeben.
Pressekontakt: Pressestelle, Nele Däubler (Pressesprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de



