Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 10. Juni 2009

Mobiler Post-Service für Suderwick

Post teilt Bürgermeister mit: Schwanenstraße wird weiter betrieben

Bocholt (pd).

Suderwicks Bürger können auch künftig Briefe und Pakete verschicken, ohne weite Wege in Kauf nehmen zu müssen: Der Bocholter Ortsteil wird einen mobilen Post-Service erhalten. Das teilte die Deutsche Post jetzt Bürgermeister Peter Nebelo mit, nachdem bekannt geworden war, dass die Filiale in Suderwick nicht weiterbetrieben wird.

Nebelo hakte auch im Fall der Filiale "Schwanenstraße" nach. Friedhelm Schlitt, Politikbeauftragter der Post AG, antwortete, dass "aktuell" der Weiterbetrieb der Filiale an der Schwanenstraße mit zusätzlichen Leistungen am gleichen Standort entschieden sei. Hierzu und auch zu einer geplanten Partner-Filiale in der Welfenstraße kündigte Schlitt alsbald weitere Informationen an.

In Suderwick gab es nach der Schließungsnachricht Bedenken, für Briefe und Packetsendungen künftig ins 10 Kilometer entfernte Bocholt fahren zu müssen. "Trotz intensiver Bemühungen konnte in Suderwick seither keine geeignete Folgeeinrichtung akquiriert werden", schreibt Schlitt. "Insofern erfolgt die postalische Versorgung (...) ab dem 1. Juli 2009 durch den Mobilen Post-Service." Parallel werde der mögliche Betrieb einer Filiale weiter geprüft.

Die bisherigen Erfahrungen mit dem Mobilen Post-Service seien in den bundesweit mehrals 21.000 Zustellbezirken durchweg positiv. "Als Dienstleister im Mobilen Post-Service betreibt der Zusteller ähnlich eine kleine Postfiliale mit ihren Leistungen", so Schlitt weiter, "beispielhaft verkauft er Briefmarken, nimmt Briefe, Postkarten, Päcken und Pakete auch mit Zusatzleistungen an." Der Zusteller müsse auf seiner Tour nicht "abgepasst" werden, sondern werde mittels einer in den Briefkasten eingeworfenen Postkarte aufgefordert, beim nächsten Zustellgang vorzusprechen. Gerade für ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Mitbürger sei dieser an der Haustür angebotene Dienst nur von Vorteil, meint der Post-Politikbeauftragte.

Ab dem 15. Juni 2009 steht Berthold Hoppe (Telefon 02 31 842-4706, E-Mail: berthold.hoppe@deutschepost.de) als Regionaler Politikbeauftragter für Fragen zur Verfügung.

"Ich freue mich, dass die Post so schnell reagiert hat", so Nebelo in einer ersten Reaktion. "Damit ist die postalische Versorgung der Bocholterinnen und Bocholter auch weiterhin gewährleistet."