Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 17. Juni 2009

Wie wollen wir morgen in Bocholt leben?

Auftaktveranstaltung am 30. Juni im Kolpinghaus

Bocholt (pd).

Der Wunsch vieler Menschen ist es, bis ins hohe Alter hinein in ihrem vertrauten Umfeld zu bleiben und mit vertrauten Menschen zu leben - sie wollen in ihrem Stadtteil bleiben. Wie dieses ermöglicht werden kann, damit beschäftigt sich eine Veranstaltung am 30. Juni 2009, zu der das Seniorenbüro der Stadt Bocholt einlädt.

Hintergrund ist, dass zurzeit ein Seniorenplan erstellt wird und Bocholter Bürger und Bürgerinnen in die Planung mit einbezogen werden sollen. Daher führt der Seniorenbeirat im August Stadtteilbegehungen in 15 Siedlungsräumen durch. Im Blickfeld hierbei steht die seniorengerechte Gestaltung der einzelnen Stadtteile, wie beispielsweise bequeme und gefahrlose Nutzung von Gehwegen, ausreichende Anzahl von Bänken, gute Beleuchtung, barrierefreie Zugänge von öffentlichen Gebäuden, Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs, vorhandene Infrastruktur und vieles mehr.

Im September und Oktober werden dann die Ergebnisse der Stadtteilbegehung in öffentlichen Stadteilkonferenzen vorgestellt. Dort wird interessierten Bürgern und Bürgerinnen die Gelegenheit gegeben, ihre Vorstellungen mit einzubringen.

Im Vorfeld der Aktionen findet am 30. Juni 2009 die Auftaktveranstaltung mit dem Thema "Wie wollen wir morgen in Bocholt leben?" statt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr. Veranstaltungsort: Kolpinghaus, Kolpingstr. 3-5, 46399 Bocholt. Referentin an diesem Abend ist Ursula Kremer-Preiß vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Sie ist die ausgewiesene Expertin zum Themenbereich "Quartierskonzepte und Quartiersentwicklung". Seit 1988 arbeitet die Sozialwissenschaftlerin im KDA. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem Themenbereiche, wie "Neue Wohnformen im Alter", "Konzeptentwicklung sowie Beratung bei Planung und Umsetzung altersgerechter Wohnformen" und "Quartiersbezogener Wohnkonzepte und kommunale Altenhilfeplanung".

Da das Thema "Wie wollen wir morgen in leben?" nicht nur die ältere Generation betrifft,  hofft das Seniorenbüro, dass zahlreiche Bocholter und Bocholterinnen aus allen Altersgruppen der Einladung zu dieser Veranstaltung und auch zu den später stattfindenden Stadtteilkonferenzen folgen werden.