Kreis Steinfurt. Flächen- und Bodenschutz gehört mit dem Projekt „Boden.Schatz“ zu den TOP-Themen der Kreisentwicklung. Als Startpunkt einer Veranstaltungsreihe fand im vergangenen November ein ganztägiger Kongress zum Thema nachhaltige Flächenentwicklung im Kreis Steinfurt statt. Eine der Projektideen auf dem Kongress war, einen Gesprächskreis auf Kreisebene zum Thema nachhaltige Flächennutzung in der Siedlungsentwicklung zu initiieren.
Diese Idee wurde jetzt umgesetzt. Zu einem ersten Austausch trafen sich die Bau- und Planungsamtsleiter aus dem Kreis Steinfurt im Kreishaus. Sie nutzten das Treffen, um gelungene Beispiele vorzustellen und über die Entwicklung eigener Instrumente zu diskutieren. Drei Fachvorträge lieferten hierfür Anregungen.
Michaela Gellenbeck stellte die bisherigen Erfahrungen und Ergebnisse der Modellkommune Rheine zum Projekt „Nachhaltiges kommunales Flächenmanagement“ vor. Die Hintergründe, Möglichkeiten und Grenzen der Kosten-Nutzen-Analyse in der Siedlungsentwicklung zeigte Andrea Dittrich-Wesbuer vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung NRW auf. Marc Lucas Schulten von der Planersocietät Dortmund informierte über das Planungswerkzeug LEANkom. Darüber hinaus ging er auf die praktischen Ansätze für eine effiziente Flächenentwicklung sowie mögliche Kostenfallen ein.
Nähere Informationen sowie die PowerPoint-Präsentationen der Fachvorträge können unter www.kreis-steinfurt2020.de abgerufen werden. Zukünftig soll der Flächen- und Bodenschutz regelmäßig, neben anderen Themen, im Arbeitskreis der Bau- und Planungsamtsleiter behandelt werden.