„Unsere hartnäckigen Bemühungen haben sich gelohnt“, so kommentiert Landrat Bernhard Bramlage Bewilligungsbescheide aus dem Niedersächsischen Innenministerium: Die Stadt Leer und die Gemeinde Jemgum bekommen je bis zu 210.000 Euro, um den Brandschutz im Emstunnel weiter zu verbessern. Beide Gemeinden brauchen dafür spezielle Fahrzeuge, sogenannte Hilfe-Leistungs-Löschfahrzeuge (HLF). Bramlage hatte sich bereits im Januar 2008 in einem Schreiben an Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann und auch wiederholt danach dafür stark gemacht, dass das Land die Mehrkosten gegenüber normalen Löschfahrzeugen übernimmt.
Der Landrat hatte in seinem Brief gegenüber dem Innenminister deutlich gemacht, dass die Anschaffung weiterer spezieller Fahrzeuge sinnvoll sei, um bei einem Vollbrand im Tunnel vor allem den Zugang für die Rettungskräfte in die rund 1.000 Meter lange Tunnelröhre zu ermöglichen. Weder der Gemeinde Jemgum noch der Stadt Leer seien die Mehrkosten dafür zuzumuten. Die Spezialfahrzeuge sind etwa doppelt so teuer wie normale Feuerwehrautos. Außerdem hatte der Landrat den Innenminister um einen Zuschuss für Langzeit-Atemschutzgeräte für die Feuerwehrleute gebeten. Diese gehören nun auch zum Zuschusspaket.
Der Landkreis Leer, so Landrat Bramlage, habe seinen Beitrag bereits durch die Anschaffung des Lösch-Unterstützungsfahrzeugs (LUF 60) erbracht. Das ist praktisch eine ferngelenkte auf Ketten fahrende Wasserkanone, die in der Lage ist, bei einem Tunnelbrand in kurzer Zeit die Temperaturen abzusenken.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Dieter Backer
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