Container im Milchweg werden umgesetzt
Abfallbetrieb und Anwohner finden Kompromiss
„Es gibt kein Problem, das man nicht mit gutem Willen gemeinsam lösen könnte.“ Getreu diesem Motto trafen sich vor einigen Tagen Stadträte, Grundstückseigentümer und Verwaltung im Städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb, um für die Anwohner im Hochhaus Milchweg eine zufrieden stellende Lösung zur Aufstellung der Wertstoffcontainer zu finden. Mit dem Kompromiss können alle leben: Die Wertstoffcontainer werden durch Tonnen am Haus ersetzt, die Glascontainer umgesetzt.
Insbesondere ältere Mieterinnen des Milchweges hatten sich beklagt, dass die Passage der Wertstoffcontainer vor ihrem Haus auf Grund des teilweise unebenen Gehweges mit Rollator schwierig ist. Außerdem nutzten Radfahrer den Gehweg, so dass es schon mal zu unliebsamen Begegnungen kommen kann.
Im Beisein der Stadträte Karin Meinecke (DIE LINKE) und Hubert Salzborn (CDU) einigte man sich auf folgenden Kompromiss: Die Container für Altpapier, Leichtverpackungen und Textilien werden abgezogen. Für die Mieter des Hochhauses Milchweg 31 stellt die Wohnungsgenossenschaft „Otto-von-Guericke“ am Haus gelbe Tonnen (für Leichtverpackungen), blaue Tonnen (für Altpapier) und Altkleidercontainer zur Verfügung.
Alle anderen Nutzer können den nur ca. 170 m entfernt gelegenen Stellplatz Milchweg/Ringfurther Weg nutzen.
Die WOBAU gestattet die Aufstellung der beiden Glascontainer auf ihrem angrenzenden, derzeit ungenutzten Grundstück. Da dieses jedoch zum Verkauf steht, müssen die Container abgezogen werden, sobald sich ein Kaufinteressent findet.
Die Systemumstellung bei der Entsorgung der Wertstoffe ist für das Neustädter Feld im Jahr 2012 geplant. Dann werden die blauen und gelben Depotcontainer ohnehin von den zentralen Stellplätzen abgezogen. Damit steht ab 2012 auf dem Stellplatz Milchweg/Ringfurther Weg genügend Platz zur Verfügung, um die Glascontainer dorthin zu versetzen.
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