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Pressemitteilung vom
02. Juli 2009
Atemschutz-Einsatz bei über 600 Grad Celsius – Feuerwehrtraining im Brandsimulator
Vellmar.

Eine Feuerwehrübung der besonderen Art absolvieren zurzeit 340 Atemschutzgeräte-Träger der freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Kassel: Eine mobile Brandsimulationsanlage ist im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Vellmar aufgebaut. „Der Brandsimulator bietet den Feuerwehrleuten die Möglichkeit, realitätsnah zu üben wie zum Beispiel ein starker Zimmerbrand mit Temperaturen von 800 Grad und mehr bekämpft werden kann“, informiert Landrat Uwe Schmidt, der sich vor Ort ein Bild von der Übung macht. Diese Übung helfe den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren die Gefahren richtig einzuschätzen.

 

Schmidt: „Der Ausbildungsstand der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis ist hoch – regelmäßige Übungen wie diese, sorgen dafür, dass das auch so bleibt“. Der Einsatz bei Bränden müsse immer wieder trainiert werden, da jeder Brand anders ist. „Durch neue Materialien, die im Brandfall anders reagieren, müssen sich die Einsatz- und Rettungskräfte auf neue Gefahren einstellen“, so der Landrat weiter.

 

Mit dem vom Land Hessen zur Verfügung gestellten Brandsimulator kann unter realen Einsatzbedingungen eine Belastungsübung realisiert werden. Die übenden Feuerwehrleute sind dabei mit Schutzkleidung ausgestattet und müssen unter schwerem Atemschutz  in dem Container einen simulierten Vollbrand durch Rauchgasentzündung – einen sogenannten Flashover – bekämpfen.

 

Wichtig ist dabei, so Walter Wasmuth, einer der acht Ausbildungsleiter der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Kassel für den Bereich Atemschutz, dass der Trupp „perfekt zusammenarbeitet“. Es gelte das Umfeld und den Rückweg im Blick zu behalten und gleichzeitig gezielt gegen das Feuer vorzugehen. Stuhlmann: „Der aktive Einsatz dauert rund 20 Minuten, mit Vor- und Nachbereitung sind die Trupps ungefähr eine Stunde im Container“.

 

Den Feuerwehrleuten bei dieser anstrengenden Übung zuzusehen, mache deutlich, unter welchen Gefahren die Einsatzkräfte im Brandfall ausgesetzt sind und welcher Mut im Einsatzfall erforderlich ist, würdigt Landrat Schmidt das Engagement der Freiwilligen Feuerwehren. Im letzten Jahr sind die 3.456 Einsatzkräfte der 109 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis zu 1.806 Bränden und technischen Hilfeleistungen ausgerückt. Schmidt: „Für diesen Einsatzwillen bedanke ich mich im Namen aller Bürger im Landkreis Kassel“.

Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:


FFW Container
Auf den angehängten Fotos sieht man einen Plan des Brandschutzcontainers, Ralf Hankewitz am Bedienerpult der Simulationsanlage, das Feuer im Container sowie von links nach rechts Walter Wasmuth (Ausbildungsbeauftragter Atemschutz) und Landrat Uwe Schmidt vor dem Container.


Brandsimulation 003



Brandsimulation 004



Brandsimulation 015



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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
34117 Kassel
Tel.: 0561/1003-1506
Fax: 0561/1003-1530
Handy: 0173/4663794
E-Mail: pressestelle@landkreiskassel.de
http://www.landkreiskassel.de

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