08. Juli 2009. Bis Ende 2010 soll das Konzept zur Flexibilisierung der erzieherischen Hilfen im Kasseler Osten (FEKO) weitergeführt werden. Wie Stadträtin Anne Janz im städtischen Pressedienst mitteilte, habe dies der Magistrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.
Ziel des seit 3 ½ Jahren erprobten Konzeptes sei, die elterliche Erziehungskraft zu stärken. Die bisherigen Ergebnisse, so Janz, seien ermunternd gerade mit Blick auf die Erfolge und die gute Zusammenarbeit der freien Träger im Kasseler Osten. In nächster Zeit solle eine Vereinbarung hinzukommen, in der eine Bestandsaufnahme der Wirkung bei den erzieherischen Hilfen verabredet werde. Hierzu habe das Jugendamt einen entsprechenden Umsetzungsvorschlag unterbreitet. Wichtig für die nächste Erprobungsphase bis Ende nächsten Jahres werde aber die Frage sein, ob und wie die Erkenntnisse des Kasseler Ostens auf die anderen fünf regionalen Arbeitsgruppen des Allgemeinen Sozialen Dienstes im Jugendamt übertragen werden könnten.
Mit dem Konzept der flexiblen erzieherischen Hilfen im Kasseler Osten wende sich das Jugendamt wöchentlich an eine Arbeitsgemeinschaft freier Träger der Erziehungshilfe, führte die Stadträtin weiter aus. Mit dieser würden dann die im Einzelfall notwendigen und geeigneten erzieherischen Hilfen für Familien entwickelt werden.
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