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Neue Grippe: Zwei weitere Fälle im Hochsauerlandkreis

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21. Juli 2009
Neue Grippe: Zwei weitere Fälle im Hochsauerlandkreis
Hochsauerlandkreis.

Es gibt zwei weitere Fälle im Hochsauerlandkreis, bei denen das neue Influenzavirus A/H1N1 (sog. Schweinegrippe) nachgewiesen wurde. Die Frau und der Mann aus Arnsberg sind Reiserückkehrer aus Spanien (Mallorca und Lloret de Mar). Die Kontaktpersonen sind durch das Gesundheitsamt ermittelt und informiert worden.

Dr. Oliver Schäfer, Sachgebietsleiter für Infektions- und Umwelthygiene des Gesundheitsamtes, rechnet mit weiteren Fällen: „Die erste Hälfte der Sommerferien ist fast vorbei und es kommen dem entsprechend viele Urlauber aus den Touristenhochburgen zurück nach Hause. Ansteckungen lassen sich kaum vermeiden, wenn viele Menschen an einem Ort zusammen treffen.“ Er empfiehlt acht Punkte zum persönlichen Grippeschutz, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung heraus gegeben worden sind:

1. Richtig Hände waschen: Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden mit Seife, auch zwischen den Fingern.

2. Hände vom Gesicht fernhalten: Vermeiden Sie es, Mund, Nase oder Augen mit den Händen zu berühren, weil auf diesem Weg Viren von den Händen über die Schleimhäute in den Körper gelangen können.

3. Hygienisch husten und niesen: Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen. Husten und niesen Sie in ein Einmaltaschentuch oder in Ihre Armbeuge, auf keinen Fall in die Hand. Das Taschentuch gehört nach einmaliger Benutzung sofort in den Abfall.

4. Wer kann sich zurzeit mit dem Influenza-Virus A/H1N1 anstecken? Anstecken kann sich nur, wer Kontakt zu erkrankten oder infizierten Menschen hat. In Deutschland sind gegenwärtig relativ wenige Menschen erkrankt.

5. Auf erste Anzeichen achten: Auf eine Grippe weisen plötzliches hohes Fieber, schweres Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen hin. Wenn Sie sich krank fühlen, vereinbaren Sie vorab telefonisch mit Ihrem Hausarzt einen Termin, um ein Ansteckungsrisiko im Wartezimmer zu vermeiden.

6. Andere schützen: Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Körperkontakt wie Umarmen und Küssen. Wenn Sie zu Hause versorgt werden, halten Sie sich nach Möglichkeit in einem separaten Raum auf. Achten Sie auf generelle Sauberkeit Ihrer Wohnung, insbesondere in Küche und Bad. Schränken Sie vorsorglich den Kontakt zu besonders anfälligen Personen so weit wie möglich ein. Zu den besonders anfälligen Personen zählen Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Immunschwäche, Schwangere und Säuglinge.

7. Geschlossene Räume regelmäßig lüften: Lüften Sie geschlossene Räume drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert sowie ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.

8. Reiseempfehlungen: Beachten Sie die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de.

„Insbesondere der fünfte Punkt ist enorm wichtig“, erläutert Dr. Schäfer, „denn wenn sich jemand mit Grippesymptomen ohne Vorwarnung einfach in das Wartezimmer setzt, gefährdet er alle dort wartenden Patienten und auch den Arzt und das Praxispersonal.“

Weitere Informationen gibt es im Internet: www.bmg.bund.de, www.rki.de, www.bfr.bund.de, www.wir-gegen-viren.de


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