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| Pressemitteilung vom 14. August 2009 |
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Kreiszuschüsse für soziale Zwecke Kreis Kassel. Mit insgesamt 65.850 Euro unterstützt der Landkreis Kassel neun freie Träger aus der Region mit Zuschüssen aus dem Kreishaushalt. Nachdem der Kreisausschuss die entsprechenden Mittel bereitstellte, fließen 25.000 Euro an das Diakonische Werk (für die Zweigstellen in Kaufungen, Baunatal, Hofgeismar und die Suchtkrankenhilfe in Wolfhagen), 12.500 Euro an das Beratungszentrum sozialmedizinischer Dienst des Vereins Arbeitskreis gemeindenahe Gesundheitsversorgung Kassel (AKGG), 8.000 Euro an Pro Familia Kassel, 5.650 Euro an das Blaukreuz-Zentrum Kassel, 5.000 Euro an das Freiwilligenzentrum Kassel, 4.000 Euro an die Beratungsstelle für bewusste Elternschaft Kassel, 2.500 Euro an die Telefonseelsorge Nordhessen e. V., 1.700 Euro an die Ev. Wohnraumhilfe GmbH und 1.500 Euro an den Verein „Partner für psychisch Kranke im Landkreis Kassel“, teile Vizelandrätin Susanne Selbert mit. Für die Weiterführung der engagierten Arbeit der einzelnen Träger sind die Zuwendungen wichtige Bausteine, so Selbert weiter. Der Kreis berücksichtige mit der Bezuschussung, dass die von den Zuschussempfängern betriebenen Einrichtungen ganz oder zum Teil von Bürgern aus dem Landkreis genutzt werden. Selbert: „Mit dieser Förderung nimmt der Kreis seine Verantwortung für die Aufrechterhaltung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Kreis und in der Stadt wahr“. Höhere Förderbeträge des Kreises, die den Wegfall anderer bisheriger Finanzquellen auffangen könnten, sind aufgrund der schwierigen Haushaltslage nicht möglich. Über die Höhe der Zuschüsse an Vereine und Verbände, die Beratungsleistungen für Bürger des Kreises erbringen muss in jedem Haushaltsjahr neu entschieden werden, so Selbert abschließend. Hintergrund: Pro Familia: Die Beratungsstellen bieten eine ärztliche, psychologische und soziale Beratung zu unterschiedlichen Lebenssituationen wie Partnerschaft und Sexualität für Frauen, Männer, Mädchen und Jungen an. Im Jahr 2008 haben 2.200 Personen die Beratungsangebote des pro familia Beratungszentrums erstmalig in Anspruch genommen. Von den Erstberatungen kamen 25,65 % aus dem Landkreis Kassel. (46,37 % aus der Stadt Kassel) Blaukreuz-Zentrum: Die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle wurde 1983 eröffnet und nimmt seitdem ambulante Beratung und Behandlung Alkohol-, Medikamenten- und Mehrfachabhängiger, sowie deren Angehöriger, wahr. In 2008 nahmen 580 Personen das Beratungsangebot in Anspruch. Davon kamen 129 Klienten (22,3%) aus dem Landkreis Kassel. Diakonisches Werk: Das Diakonische Werk bietet Beratungsangebote für Menschen mit Alkohol-, Medikamenten- und Glücksspielproblemen, sowie neuerdings auch für Menschen mit einer problematischen Medien- bzw. Computernutzung an. Im vergangnen Jahr nahmen in allen vier Dienststellen 168 Klienten das Beratungsangebot wahr. Partner für psychisch Kranke: Der Verein Partner für psychisch Kranke unterstützt in Zusammenarbeit mit der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle des Landkreises Kassel verschiedene Aktivitäten wie z. B. die Organisation eines Sommeraktivprogramms für die Klienten des Betreuten Wohnens. Telefonseelsorge Nordhessen e. V.: Die Telefonseelsorge Nordhessen hat 85 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine kostenfreie, anonyme Beratung in allen schwierigen Lebenssituationen anbieten. Bei der Telefonseelsorge Nordhessen e. V. gingen in 2008 über 20.000 Anrufe aus Nordhessen ein. Freiwilligenzentrum: Das Freiwilligenzentrum steht mit 280 gemeinnützigen Organisationen in Verbindung und benennt und begleitet ehrenamtlich und freiwillig Tätige. 22 Organisationen sind in 2008 dazu gekommen. 762 Freiwillige waren Ende 2008 in deren Datenbank namentlich erfasst. 25 % der interessierten Freiwilligen, sowie ca. 15 % der mit Freiwilligen arbeitenden Organisationen kommen aus dem Landkreis Kassel. Beratungsstelle für bewusste Elternschaft: Die sexualpädagogischen Angebote für Schulen und Jugendeinrichtungen haben in 2008 um 14 % zugenommen. Die Schwangerschaftskonfliktberatung haben 37 % der Frauen in Anspruch genommen, die ihren Wohnsitz im Landkreis Kassel hatten. Bei der Einzelberatung waren es 16 %. Arbeitskreis Gemeindenahe Gesundheitsversorgung: Das Beratungszentrum umfasst verschiedene Aufgabenbereiche, wie die Schwangerschaftskonfliktberatung, die allgemeine Schwangerschaftsberatung, die Beratung und Auszahlung im Rahmen der „Mutter-Kind-Stiftung“, ungewollte Kinderlosigkeit, Väter- und Männerberatung sowie Sexual- und Paarberatung. Durch das vielfältige Angebot wird die Versorgung der Bevölkerung im Landkreis Kassel zu einem erheblichen Anteil sichergestellt. Ev. Wohnraumhilfe GmbH: Die Evangelische Wohnraumhilfe hält das Angebot Wohnraumbeschaffung, -verwaltung und Mieterbetreuung für Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, sowie Behinderte/ Abhängigkeitserkrankte vor. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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LANDKREIS KASSEL
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Harald Kühlborn
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