Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 23. September 2009

Von Albers bis Zwingelberg

Vortrag zur Systematik der Familiennamenbildung am 1. Oktober im Stadtarchiv

Bocholt (pd).

Auf Einladung des Gesprächskreises Bocholter Stadtgeschichte wird Dr. Erhard Mietzner am Donnerstag, 1. Oktober, um 18:30 Uhr, in einem Vortrag über die Bildung von Familiennamen berichten. Die Veranstaltung findet statt im Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76. Der Eintritt ist frei.

Bis in das Mittelalter hinein reichte in den meisten Fällen der Rufname aus, um eine Person zu identifizieren. Etwa ab 1200 jedoch lässt sich ein vermehrtes Hinzutreten von Beinamen zum Rufnamen in schriftlichen Zeugnissen feststellen, da in den sich entwickelnden Städten, in denen sich immer mehr Menschen auf einem begrenzten Raum zusammenfanden, die Identifizierung einer Person allein mit Hilfe des Rufnamens immer schwieriger wurde. Die Bildungsprinzipien von Beinamen, aus denen später feste Familiennamen wurden, sollen anhand von Beispielen aus dem Bocholter Raum dargestellt werden.

Die Veranstaltung wird angeboten vom Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte, der vom Stadtarchiv und der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg getragen wird.