Magdeburg beteiligt sich am Weltalzheimertag
OB Dr. Lutz Trümper hat die Schirmherrschaft übernommen.
Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper beteiligt sich die Magdeburger Demenzinitiative mit einer Ausstellung am diesjährigen Weltalzheimertag. Die Autorin Petra Uhlmann und der Fotograf Michael Uhlmann haben unter dem Titel "Was bleibt" Menschen mit Demenz porträtiert. Die Ausstellung kann am 22. September im Zandersaal der AOK in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.
"Mit der Beteiligung am diesjährigen Weltalzheimertag möchte die Magdeburger Demenzinitiative auf ein Krankheitsbild aufmerksam gemacht, das angesichts der demografischen Entwicklung immer mehr an Bedeutung gewinnt", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Demenzerkrankungen stellen nicht nur eine Herausforderung für die Betroffenen und ihre Verwandten dar, sondern auch für das Kranken- und Pflegewesen und die kommende Sozialpolitik – sie sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung."
Die Ausstellung von Petra und Michael Uhlmann gibt Demenzkranken ein Gesicht und zeigt auf berührende Art und Weise die Menschen hinter ihrer Erkrankung. Auf Initiative der Magdeburger Stadtverwaltung hatte sich 2008 eine Aktivgruppe gebildet, die das Thema Demenzerkrankungen stärker in die Öffentlichkeit tragen will.
Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Veranstaltung für Mitglieder des Stadtrates, Vertreter von Institutionen, Behörden und der freien Wohlfahrtspflege am 21. September, dem Weltalzheimertag. Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto "Demenz – nicht nur ein Wort".
Seit 1994 finden am 21. September in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Weltweit sind etwa 30 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Bis 2050 wird die Zahl auf voraussichtlich 100 Millionen ansteigen.
In Deutschland werden von den regionalen Alzheimer-Gesellschaften und Selbsthilfegruppen jedes Jahr zahlreiche Veranstaltungen zum Weltalzheimertag organisiert. Mit Vorträgen, Tagungen, Gottesdiensten, Benefizkonzerten soll die Öffentlichkeit auf das Thema Alzheimer aufmerksam und auf die Situation der rund eine Million Demenzkranken und ihrer Familien in Deutschland hingewiesen werden. Obwohl derzeit keine Heilung der Krankheit möglich ist, kann unter anderem durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung und fachkundige Pflege den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden.
Die Ausstellung im Zandersaal der AOK-Gesundheitszentrum (Eingang von der Telemannstraße), kann am 22. September 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.
Vertreter der Medien sind zur Veranstaltung und Ausstellungseröffnung am 21. September, 15.00 Uhr im Zandersaal der AOK herzlich eingeladen.
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