Kreis Steinfurt/Steinfurt. „Warum bekommt man Depressionen, eine Psychose oder eine andere psychische Erkrankung?“ „Was sind das für Medikamente?“ „Wie soll ich mich verhalten, wie kann ich helfen?“ „Habe ich etwas falsch gemacht?“
Angehörige von psychisch Erkrankten tragen oft zahlreiche Fragen, Versagensängste und Schuldgefühle mit sich herum. Sie fühlen sich überfordert, hilflos und alleingelassen und brauchen jemanden, mit dem sie vorurteilsfrei reden können. Am besten jemanden, der die gleichen Probleme, Sorgen und Belastungen kennt. Wer könnte da besser helfen als Personen, die genau das Gleiche erleben: andere Angehörige.
Deshalb bieten das Kreisgesundheitsamt/Soziale Dienste und die Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie seit vier Jahren einen Gesprächskreis für Angehörige psychisch Erkrankter an. Die Gruppe trifft sich im 14-tägigen Rhythmus. Der erste Termin nach der Sommerpause ist am Dienstag, 22. September, um 18 Uhr in der Tagesklinik Steinfurt, Arnold-Kock-Straße 10. Neue Teilnehmer sind willkommen.
Weitere Informationen gibt es bei Jane Wiemeyer vom Gesundheitsamt/Soziale Dienste in Steinfurt, Telefon 02551/69-2851, und bei Maria Wessels von der Tagesklinik in Steinfurt-Borghorst, Telefon 02552/63880.