Ausstellung zum Weltalzheimertag wird verlängert
OB Dr. Lutz Trümper hat die Schirmherrschaft übernommen.
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper eröffnet als Schirmherr heute die Ausstellung "Was bleibt… Menschen mit Demenz". Mit der Exposition der Autorin Petra Uhlmann und des Fotografen Michael Uhlmann beteiligt sich die Magdeburger Demenzinitiative am diesjährigen Weltalzheimertag. Die Ausstellung im Zandersaal der AOK kann bis zum 30. September Montag, Dienstag und Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.
"Mit der Beteiligung am diesjährigen Weltalzheimertag möchte die Magdeburger Demenzinitiative auf ein Krankheitsbild aufmerksam gemacht, das angesichts der demografischen Entwicklung immer mehr an Bedeutung gewinnt", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Demenzerkrankungen stellen nicht nur eine Herausforderung für die Betroffenen und ihre Verwandten dar, sondern auch für das Kranken- und Pflegewesen und die kommende Sozialpolitik – sie sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung."
Die Ausstellung von Petra und Michael Uhlmann gibt Demenzkranken ein Gesicht und zeigt auf berührende Art und Weise die Menschen hinter ihrer Erkrankung. Auf Initiative der Magdeburger Stadtverwaltung hatte sich 2008 eine Aktivgruppe gebildet, die das Thema Demenzerkrankungen stärker in die Öffentlichkeit tragen will.
Eröffnet wird die Ausstellung am heutigen Weltalzheimertag mit einer Veranstaltung für Mitglieder des Stadtrates, Vertreter von Institutionen, Behörden und der freien Wohlfahrtspflege. Der Weltalzheimertag steht in diesem Jahr unter dem Motto "Demenz – nicht nur ein Wort".
Seit 1994 finden am 21. September in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Weltweit sind etwa 30 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Bis 2050 wird die Zahl auf voraussichtlich 100 Millionen ansteigen.
In Deutschland werden von den regionalen Alzheimer-Gesellschaften und Selbsthilfegruppen jedes Jahr zahlreiche Veranstaltungen zum Weltalzheimertag organisiert. Mit Vorträgen, Tagungen, Gottesdiensten, Benefizkonzerten soll die Öffentlichkeit auf das Thema Alzheimer aufmerksam und auf die Situation der rund eine Million Demenzkranken und ihrer Familien in Deutschland hingewiesen werden. Obwohl derzeit keine Heilung der Krankheit möglich ist, kann unter anderem durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung und fachkundige Pflege den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden.
Die Ausstellung im Zandersaal der AOK-Gesundheitszentrum (Eingang von der Telemannstraße), kann bis zum 30. September Montag, Dienstag und Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.
Vertreter der Medien sind zur Veranstaltung und Ausstellungseröffnung heute, um 15.00 Uhr im Zandersaal der AOK herzlich eingeladen.
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