Der Landkreis Leer hat jetzt den Auftrag für die Sanierungsarbeiten beim Langholter Meer an die Firma Herfeld GmbH in Rechtsupweg erteilt. Mit den Arbeiten sollen die Folgen des Verlandungsprozesses des Langholter Meeres in Teilen behoben und verlangsamt werden, teilt die Kreisverwaltung mit. Vorgesehen ist die Entnahme von Schlammmengen mit einem Spülvolumen von rund 47.000 Kubikmetern, das Roden von Gehölzen, das Aufweiten des Gewässers in einer Größenordnung von etwa 1,3 Hektar sowie das Freischneiden von Uferlinien auf einer Länge von rund sechs Kilomtern.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 650.000 Euro. An der Finanzierung des Vorhabens beteiligt sich das Land Niedersachsen im Rahmen seines Sanierungs- und Restaurierungsprogramms für Seen in Niedersachsen mit einem Zuschuss in Höhe von 448.000 Euro. Der Restbetrag wird anteilig von den Gemeinden Ostrhauderfehn, Rhauderfehn sowie dem Landkreis Leer finanziert.
Die Arbeiten beginnen nach Auskunft des Landkreises in der nächsten Woche mit der Anlage eines Spülfeldes östlich des Leda-Jümme-Weges. Gespült werden soll ab Ende des Monats, die Gehölzarbeiten werden im Winterhalbjahr durchgeführt.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Dieter Backer
Landkreis Leer ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.
Borkumer Zeitung
General-Anzeiger
Ostfriesen-Zeitung
Rheiderland-Zeitung
Wochenzeitungen
Monatszeitschrift
Der Leeraner
leer aktuell
Leeraner Bürgerzeitung