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Öffentliche Veranstaltung am Freitag, 23. Oktober / Höhepunkt der Reihe "Dialoge zum Frieden" Münster (SMS) Wo sonst Fiktion auf dem Spielplan des Kleinen Hauses der Städtischen Bühnen steht, geht es am Freitag, 23. Oktober, von 16 bis 19 Uhr um die harte Realität des Nahostkonflikts. Namhafte Vertreter aus Religion, Wissenschaft und Medien berichten in einer Podiumsdiskussion von ihren Erfahrungen und erörtern Lösungswege für die Konfliktregion Naher Osten. Der Eintritt ist frei; Anmeldung erforderlich in der Münster-Information (Tel. 4 92-27 12) oder an der Theaterkasse (Tel. 59 09-100). Die Diskussionsrunde ist Höhepunkt der Veranstaltungsreihe "1648: Dialoge zum Frieden". Mit dieser jährlichen Reihe macht Münster seine historisch begründete Verantwortung und seine Kompetenz für Konfliktlösung durch Dialog in der Tradition der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden deutlich. Fünf Teilnehmer, darunter Palästinenser wie Israelis, sitzen am 23. Oktober an einem Tisch:
Moderiert wird die Runde von Manfred Erdenberger. Der ehemalige WDR-Chefkorrespondent ist Gründer und Sprecher der Deutschen Initiative für den Nahen Osten (DINO), die das Gespräch im Kleinen Haus mitorganisiert. Die überparteiliche und interreligiöse Initiative besteht seit 2006. Sie will Verständnis für die komplizierten Zusammenhänge im Nahen Osten schaffen und Vorbehalte und Intoleranz gegenüber allen Konfliktparteien abbauen. Zu ihren Mitgliedern zählen neben anderen Rita Süssmuth, Wolfgang Clement, Klaus Kinkel, der ehemalige israelische Botschafter Avi Primor und der Seniordirektor des Islam-Archivs, Muhammad Salim Abdullah. Sitz der Initiative ist Münster, denn DINO möchte den Prämissen des Westfälischen Friedens auch im Nahen Osten Gehör verschaffen. Das komplette Programm der Reihe "Dialoge zum Frieden" enthält ein Faltblatt, das in der Münster-Information im Stadthaus 1 ausliegt. Es kann auch im Stadtnetz www.muenster.de abgerufen werden. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost und das Land Nordrhein-Westfalen.
Fotos: Dr. Sumaya Farhat-Naser Prof. Sari Nusseibeh Prof. Moshe Zimmermann Dr. Navid Kermani
Björn Blaschke (bei der Befragung eines Polizisten in Bagdad) -
Fotos: Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten: Sumaya Farhat-Naser
Prof. Sari Nusseibeh
Prof. Moshe Zimmermann
Dr. Navid Kermani
Björn Blaschke
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