19. Oktober 2009. „… und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben“ - unter dieser Überschrift bietet das Stadtmuseum am Mittwoch, 28. Oktober, um 18 Uhr eine besonders interessante Führung an. Miriam Weinrich, Schülerin der 12. Klasse der Friedrich-List-Schule, führt durch die Abteilung Nationalsozialismus. Anhand von Einzelschicksalen, die ihr in Gesprächen mit Zeitzeugen geschildert wurden, beschreibt die Schülerin das Alltagsleben junger Menschen. Dem stellt sie Auszüge aus Schulbüchern dieser Zeit gegenüber. Wie versuchte das NS-Regime, mit Propaganda und Indoktrination Jungen und Mädchen für ihre Weltsicht zu vereinnahmen? Wie konnte man es schaffen, den Spagat zwischen Anpassen und Mitmachen auf der einen Seite und mehr oder weniger offenem Widerstand auf der anderen Seite zu leisten?
Dabei stellt sie Vergleiche mit der Gegenwart her und wie junge Leute heute mit Manipulationen konfrontiert werden und damit umgehen.
Die Zeitzeugen (Jahrgänge 1922, 1925 und 1931) werden anwesend sein.
Die Führung ist kostenlos, es ist lediglich der reguläre Eintritt von 1,50 Euro zu entrichten.
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