Wir sollten mal darüber reden
23.10.2009 | Herten
Sterbevorsorge - ein Thema für die ganze Familie
Während die Ankunft eines neuen Familienmitglieds sorgfältig vorbereiten und gefeiert wird, möchte man den Gedanken an den Abschied am liebsten verdrängen. Am Mittwoch, 28. Oktober, um 15 Uhr finden die Bürgergespräche zur demografischen Entwicklung darum im Bestattungshaus Götza (Resser Weg 16-18) statt. Denn die Planung des Abschieds ist „Familiensache“.
Das Demografiebüro der Stadt Herten will zusammen mit dem Bestattungshaus Götza die Themen Sterben, Abschied und Vorsorge aufgreifen. „In einer alternden Gesellschaft sind das die Themen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen“, ist Susanne Barth vom Demografiebüro der Stadt Herten sicher.
„In der Sterbekultur hat sich in den letzten Jahren viel verändert, immer mehr Menschen möchten den Abschied von ihren Angehörigen individueller gestalten“, weiß Ibolya Götza. Viele seien aber von der Situation überrascht und dann ratlos. Eine gute Vorsorge könne beruhigen und gäbe Sicherheit, rät die Fachfrau.
Wer erfahren möchte, wie man in der Familie das Thema „Abschiednehmen“ ansprechen kann, ohne Panik zu verbreiten oder Gefühle zu verletzen, hat dazu am Mittwoch Gelegenheit. Auch über verschiedene Vorsorgemaßnahmen wird informiert.
Nach einer Führung durch das Haus sind die Teilnehmer eingeladen, sich bei einer Tasse Kaffee über persönliche Erfahrungen und Gedanken auszutauschen. Auch die multimediale Ausstellung „Zusammen geht mehr“ des Demografiebüros der Stadt Herten in Kooperation mit der „Hertener Bürgerfunkradiogruppe GenialVital“ ist in den Räumlichkeiten des Bestattungsunternehmens bis zum 30. Oktober zu sehen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Pressekontakt: Anne Schwierz Telefon: 0 23 66 / 303 180 E-Mail: a.schwierz@herten.de



