Bahnhofsgelände für Bad nicht geeignet

10. November 2009. „Für das geplante städtische Kombi-Bad ist das von der Bahn ins Spiel gebrachte Grundstück nördlich des Kulturbahnhofs nicht geeignet“, erklärte am Dienstag ein Sprecher der Stadt zu einem entsprechenden HNA-Bericht. Das Areal entspreche nicht den Vorstellungen an ein Bad, das gerade von Familien mit Kindern angenommen werden solle.

Während der von der Stadt vorgesehene Standort am Auedamm all die für ein modernes Bad notwendigen Faktoren wie hoher Freizeitwert und attraktive landschaftliche Umgebung aufweise, sei der Standort hinter dem Bahnhof von einer industriellen Nutzung geprägt. Auch die Planung der Stadt, ein Freibad mit einem Hallenbad zu kombinieren, könne am Auedamm viel besser verwirklicht werden als auf dem Bahnareal, erläuterte der Stadtsprecher weiter.

Die Standortanalyse einer ämterinternen Arbeitsgruppe der Stadt habe eine klare Präferenz für den Auedamm ergeben. Auch eine bundesweit in Bäderanalysen renommierte Gutachterfirma habe sich klar gegen den Standort am Bahnhof ausgesprochen und die eindeutige Empfehlung für das historische Auebadgelände gegeben. Abgesehen davon, dass dieses im kommunalen Besitz sei und schnell bebaut werden könne, habe es noch weitere Stärken. Es sei bereits jetzt ein beliebter Bereich mit hohem Freizeitwert, der durch die Fuldapromenade noch zunehmen werde. Und nur hier am Auedamm sei die Kombination von Hallen- und Freibad, das zu vertretbaren Kosten ganzjährig betrieben werden könne, möglich, sagte der Stadtsprecher abschließend.

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