10. November 2009

Impfstoff-Nachfrage übersteigt Lieferung: Risikogruppen werden zur Zeit bevorzugt geimpft

Kreis Viersen

Seit drei Wochen läuft die Impfaktion gegen die Neue Influenza reibungslos: Jetzt gibt es aber einen Engpass bei den Impfstoffen, teilte die Pressestelle des Kreises Viersen mit. Die Hersteller kommen mit der Produktion der Impfstoffe nicht mehr nach, die Nachfrage übersteigt die Lieferung. Dieses Problem besteht bundesweit. Deshalb können zur Zeit im Kreisgesundheitsamt Viersen nur noch die Menschen geimpft werden, die besonders gefährdet sind. Neben medizinischem Personal und Mitarbeitern von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten gehören dazu insbesondere auch Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 25 Jahren, Lehrer sowie Betreuer in Behinderteneinrichtungen. Diese Gruppen sind zur Zeit am stärksten vom Infektionsgeschehen betroffen. Auch die niedergelassenen Ärzte im Kreis Viersen werden aufgefordert, vorrangig medizinisches Personal sowie chronisch Kranke mit erheblichem Risiko für Komplikationen zu impfen. Kinder unter zehn Jahren sollten weiterhin zur Impfung zu einem Kinderarzt gehen.

In den ersten zwei Wochen der Impfaktion wurden im Kreis Viersen von den 9.000 zur Verfügung gestellten Impfdosen rund 8.000 verimpft. Seit Ausbruch der Neuen Influenza sind bisher insgesamt 174 Menschen im Kreis Viersen erkrankt, davon 89 Schüler. Derzeit sind noch 42 Erkrankte infektiös, davon 23 Schüler.

Das Kreisgesundheitsamt koordiniert die Steuerung der Impfaktion im Rahmen der Gesundheitsfürsorge. Durch dieses Verfahren soll erreicht werden, dass der Impfstoff aktiv und effizient gesteuert wird und so die Infektionswelle unterbrochen beziehungsweise eingedämmt wird.

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Hinweis an die Redaktion: Sobald der Impfplan für die nächste Woche vorliegt, werden wir ihn an Sie weiterleiten

Herausgeber:

Kreis Viersen - Der Landrat
Kaspar Müller-Bringmann
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