Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 19. November 2009
Wie barrierefrei ist Magdeburg? Was bringt das Konjunkturprogramm für Menschen mit Behinderungen
Sitzung der AG Menschen mit Behinderungen am 26. November

Magdeburg.

 

Die kommunale Arbeitsgruppe Menschen mit Behinderungen der Landeshauptstadt trifft sich am nächsten Donnerstag, dem 26. November um 13.30 Uhr zu ihrer 46. Sitzung. Sie findet im Franckesaal des Alten Rathauses statt. Thema sind diesmal die Auswirkungen des Konjunkturpaketes für Menschen mit Behinderungen.

 

Die Arbeitsgruppe „Menschen mit Behinderungen“ befasst sich regelmäßig mit aktuellen Problemen der barrierefreien Gestaltung von Bauvorhaben und des öffentlichen Nahverkehrs. Daran beteiligen sich das Stadtplanungsamt, das Tiefbauamt und die Magdeburger Verkehrsbetriebe.

 

Diesmal sollen die Auswirkungen der Baumaßnahmen im Mittelpunkt stehen, die gegenwärtig mit Hilfe des Konjunkturprogramms und weiterer Fördermaßnahmen in Angriff genommen werden können. Dazu gehören z.B. die Schwimmhalle in der Großen Diesdorfer Straße, Umbauten im Kloster Unser Lieben Frauen zur besseren Erschließung des Kunstmuseums, der geplante Anbau am Kulturhistorischen Museum und die Sanierung der Gruson-Gewächshäuser. Eingeladen ist dazu auch der städtische Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement.

 

Eine weitere Frage, die behandelt werden soll, ist die Verbesserung der Barrierefreiheit von Verkehrsanlagen (Vorhaben der MVB bzw. der deutschen Bahn).

 

Die AG wird auch über Schwerpunkte für ihre Arbeit im Jahr 2010 beraten.

 

An der kommunalen AG Menschen mit Behinderungen beteiligen sich Mitglieder von Behindertenverbänden und -vereinen, Stadträte, Mitarbeiter von Fachbereichen der Stadtverwaltung und engagierte persönlich betroffene Aktive.

 

In Sachsen-Anhalt leben ca. 170.400 anerkannte Schwerbehinderte (7,0 % der Bevölkerung). In der Landeshauptstadt sind mit Stand vom Dezember 2008 rund 17.200 Menschen amtlich als Schwerbehinderte anerkannt (7,5 %), einschließlich der Behinderten mit einem Grad der Behinderung (GdB) unter 50 sind rund 25.000 Menschen betroffen (11 %).

 

Von den Magdeburger Schwerbehinderten sind rund 10.000 in ihrer Mobilität wesentlich beeinträchtigt (Merkzeichen aG und G), weit über 1.000 von ihnen sind auf einen Rollstuhl angewiesen. 374 sind blind, 206 gehörlos und ca. 4.200 haben Anspruch auf die Mitnahme einer Begleitperson im ÖPNV (Merkzeichen B). Als hilflos gelten ca. 2.000 Menschen (Merkzeichen H). Rund 60 % der Betroffenen sind bereits 65 Jahre und älter. 53,3 % der Behinderten sind weiblich, wobei dieser Anteil mit zunehmendem Lebensalter ansteigt.

 

Etwa 5.500 EinwohnerInnen sind pflegebedürftig, rund 2.600 von ihnen werden in stationären Einrichtungen gepflegt.

 

 

Nähere Informationen:

Hans-Peter Pischner, Behindertenbeauftragter, Telefon 0391/540 2342

E-Mail: behindert@magdeburg.de

 

Der Behindertenbeauftragte ist im Alten Rathaus, Alter Markt 6, Südflügel Erdgeschoss, Zimmer 043 zu erreichen. Sprechzeit i.d.R. Dienstag 9-12 und 14-17.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
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