26. November 2009
Kreis Viersen
In diesem Jahr fand die Übung im Kreis Kleve statt. "Um die kreisübergreifende Zusammenarbeit zu stärken, wurde der angenommene Seuchenbetrieb mit dem Verdacht auf Maul- und Klauenseuche in die Grenzregion zu den Kreisen Viersen und Wesel gelegt", so Theißen. Im praktischen Teil der Übung mussten die Tierärzte zeigen, dass sie die Probenentnahme bei landwirtschaftlichen Nutztieren bei Verdacht auf MKS-Ausbruch sicher beherrschen. "Wegen der starken Ausbreitungsgefahr dieser Seuche müssen dabei besondere Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden", berichtet Theißen. "Die Tierärzte müssen dennoch schnell arbeiten, um so schnell wie möglich eine sichere Diagnose stellen zu können."
Während die Kollegen noch mit den Proben beschäftigt waren, musste der Innendienst anhand eines simulierten Seuchengeschehens entsprechende Seuchen- und Beobachtungsgebiete ausweisen, Anordnungen und Berichte erstellen. Am Ende gab es zufriedene Gesichter: "Diese gemeinsamen Übungen fördern die Zusammenarbeit und führen zu einer Optimierung der Strategie bei Tierseuchenbekämpfungen", so Dr. Helmut Theißen.
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Tierseuchen-Übung
Veterinäre aus dem Kreis Viersen proben den Ernstfall einer Maul- und Klauenseuche.
Foto: Kreis Kleve/Abdruck honorarfrei
Tierseuchen-Übung
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