27. November 2009
Ab Januar 2010 wird sich die Gebührenbelastung für die Abfallentsorgung der Städte und Gemeinden erhöhen. Dies beschloss der Betriebsausschuss des Abfallbetriebes des Kreises Viersen. Die Gebühr für die Restabfallentsorgung steigt um 4,77 Euro auf 221,10 Euro pro Tonne. Auswirkungen für den Bürger wird diese Erhöhung kaum haben. Seit Jahren verzeichnet man eine kontinuierlich sinkende Restabfallmenge und dadurch bedingt auch eine insgesamt sinkende durchschnittliche Belastung des Bürgers für die Abfallentsorgung. Zurückzuführen ist dies auf den höheren Abschöpfungsgrad an verwertbaren Abfällen. Ausschlagend für die Erhöhung der Abfallgebühr ist die Erhöhung des Verbrennungspreises der MKVA Krefeld aufgrund des Baus eines Ersatzkessels. „Die Erhöhung wird jedoch abgeschwächt, weil im noch laufenden Restentsorgungsvertrag eine Obergrenze festgelegt ist. Des Weiteren wird ein erhöhter Ansatz aus der Rückstellung veranschlagt“, erläuterte Reinhard Wernitz, Betriebsleiter des Abfallbetriebes, im Betriebsausschuss. Unverändert bleiben die Gebühren für die Entsorgung der anorganischen Abfälle auf der Deponie Brüggen II, die Pauschale für Kleinanlieferungen in Viersen und die erhöhte Erstattung für die eingesammelten Altpapiermengen in Höhe von 85 Euro pro Tonne.
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