30. November 2009. Die Entscheidung von Hessens Verkehrsminister Dieter Posch, die sogenannte Nordspange nicht weiter zu verfolgen, ist bei Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen und dem Landrat des Kreises Kassel, Uwe Schmidt, „auf große Zustimmung gestoßen“. Beide Kommunalpolitiker erklärten am Montag in einer ersten Stellungnahme übereinstimmend, die Aufgabe der Trasse sei eine richtige Entscheidung.
Man sei mit dem Minister der Meinung, dass eine Verwirklichung der Trasse den Menschen, die von ihr betroffen gewesen wären, nicht hätte vermittelt werden können, da sie diese nur belastet hätte, meinte der Oberbürgermeister. Aber auch aus naturschutzrechtlichen Gründen spreche alles für das Aus der geplanten Verkehrsführung, ergänzte der Landrat.
Hilgen und Schmidt kündigten an, jetzt gemeinsam mit dem hessischen Verkehrsminister eine Initiative bei Bundesverkehrsminister Ramsauer mit dem Ziel ergreifen zu wollen, dass das geplante Gewerbegebiet am Sandershäuser Berg trotz des Wegfalls der Nordspange einen Autobahnanschluss erhalte. Dieses werde nämlich genauso wie das in Kassel-Niederzwehren geplante Gewerbegebiet Langes Feld entwickelt. Ziel dieses Anschlusses sei es, dass so wenige Wohngebiete wie möglich von den zu erwartenden Verkehren belastet würden.
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