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| Pressemitteilung vom 07. Januar 2010 |
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Neues Heim für Humboldtpinguine Hofgeismar/Kreis Kassel. Der Tierpark Sababurg gehört zu den Tourismusmagneten in der Nordspitze Hessens. „Wir haben in 2009 über 180.000 Besucher gehabt und sind guter Dinge, dass wir in diesem Jahr der Zahl von 200.000 Besuchern weiter nähern“, berichtet Vizelandrätin Susanne Selbert, zu deren Aufgabenbereich der Tierpark und die Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Landkreises Kassel gehören. Eine erste Voraussetzung für eine weitere Steigerung der Besucherzahl wird mit dem Neubau der Pinguinanlage geschaffen. Selbert: „Die Humboldtpinguine sollen eine neue naturnah gestaltete Anlage bekommen, die den Tieren mehr Platz bietet und für die Besucher begehbar ist“. Mit dem Neubau der Pinguinanlage gehe der Tierpark seinen Weg weiter, den Besuchern auf dem weitläufigen Areal Tiere „möglichst ohne Grenzen“ zu präsentieren. „Wir wollen, dass die Tiere hautnah erlebbar werden, soweit dies möglich ist“, informiert die Vizelandrätin. Dazu werden Schritt für Schritt begehbare Kontaktanlagen und –volieren beziehungsweise barrierefreie Einsichten zu größeren Tierarten erstellt. Die neue Anlage werde auch die Möglichkeit bieten, die Tiere Unterwasser zu beobachten. Selbert: „Wir werden dabei eine Balance zwischen der erforderlichen Behutsamkeit im Umgang mit den Tieren und den Bedürfnissen der Besucher finden“. Im Vordergrund stehe das Wohlbefinden der Tiere, die besonders in den geplanten Kontaktgehegen Rückzugsmöglichkeiten benötigen. Genau dies solle die neue Anlage für die Humboldt-Pinguine ermöglichen. Im rund 1.400 Quadratmeter großen neuen Gehege sollen rund 20 Pinguine untergebracht werden – zurzeit leben drei männliche Pinguine und ein Pinguin-Weibchen im Tierpark: Frieda, Werner, Fritzi und Anton. Die Kosten von rund 360.000 Euro seien daher zwar keine kleine Summe – „aber für die Zukunft des Tierparks gut angelegt“, ist sich die Vizelandrätin sicher. Das neue Pinguingehege, das ab Mai in Betrieb gehen soll, gehört zum künftigen Kinderzoobereich des Tierparks, in dem eine hohe Besucherattraktivität mit den historischen vorhandenen Tierarten ermöglicht werden soll. „Vom Grundsatz her gilt für den Urwildpark, dass zahlreiche vom Aussterben bedrohte, heimische Wildtierarten und einige Rückzüchtungen von in freier Wildbahn bereits ausgestorbenen Wildtieren gehalten werden“, erläutert Selbert weiter. Im Kinderzoo setze man zusätzlich auf Tiere, die Kinder besonders ansprechen, wie zum Beispiel die Pinguine oder die Kängurus. Für Kinder wurde bereits 2007 das Hängebauchschweingehege vergrößert und begehbar gemacht. Das Gehege der Bennettkängurus wurde ebenfalls geöffnet und im ehemaligen Steinmarder-Gehege entstand eine Kaninchenburg mit Streichelbereich. Auch die nächsten Investitionen im Tierpark betreffen den Kinderzoo. Selbert: „Wir werden noch in diesem Jahr die Affeninsel neu gestalten und das alte Warmhaus durch einen Neubau ersetzen“. Das alte Affenhaus wird abgerissen und die Fläche renaturiert. Außerdem ist als weitere Attraktion eine begehbare Wellensittich-Voliere vorgesehen, in der die Besucher die Tiere auch füttern können. Als weitere Maßnahmen sind eine neue Wegführung durch die Wassergeflügelanlage und eine großzügige Erweiterung des nordischen Tierparkbereichs geplant. Selbert: „Neben der europäischen Wildkatze, die ja auch heute noch im Reinhardswald vorkommt, ist auch ein großflächiges Elchgehege vorgesehen“. Finanziert werden die umfangreichen Baumaßnahmen durch Fördermittel aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Höhe von 1,2 Millionen Euro, die vom Hessischen Wirtschaftsministerium zur Verfügung gestellt wurden. Mittel in gleicher Höhe stellt der Eigenbetrieb Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Landkreises zur Verfügung. „All diese Investitionen wären nicht möglich durch den Einsatz des Tierpark-Teams und hier besonders von Karl Görnhardt, der den Förderantrag betreut hat, sowie durch die Unterstützung des Fördervereins“, betont Vizelandrätin Selbert abschließend. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten: Pinguingehege 002 Auf dem Foto zeigen Vizelandrätin Susanne Selbert, Karl Görnhardt (Tierparkverwaltung) und Uwe Pietsch (Tierparkleiter), wie das neue Pinguingehege aussehen soll.
Pinguingehege 003 Das Foto zeigt Fritzi und Anton, die auf den Neubau bei typischem Pinguinwetter warten.
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LANDKREIS KASSEL
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Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
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