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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 25.01.2010
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Europäischer Austausch zur Häuslichen Gewalt Die Bedeutung dieses Treffens wurde durch aktuelle Zahlen r noch verstärkt. Häusliche Gewalt ist nach Schätzungen des Europarates die Hauptursache für den Tod oder für Gesundheitsschäden bei Frauen zwischen 16 und 44 Jahren. Alle Teilnehmerinnen berichteten über die Situation zur Häuslichen Gewalt in ihren Städten. Gemeinsam stellten sie fest, dass in allen Ländern meistens die Frauen Opfer von Häuslicher Gewalt sind. Die Täter sind häufig die eigenen Partner. Aber es ging auch darum, Unterschiede aufzuzeigen. So sind in den einzelnen Ländern die gesetzlichen Grundlagen sowie die Beratungs- und Hilfsangebote sehr unterschiedlich. Doch trotz aller Fortschritte und Erfolge in einigen Ländern, so auch in Deutschland, nimmt die Zahl der registrierten Gewalttaten kontinuierlich zu. So verdoppelte sich die Zahl der Fälle zum Beispiel in NRW von 14.300 im Jahr 2002 auf 22.568 im Jahr 2008. Einigkeit bestand bei den Vertreterinnen aller europäischen Städte darin, dass besonders vor Ort weiterhin großer Handlungsbedarf besteht. Wichtig ist zum Beispiel die Arbeit mit den Tätern, die Bereitstellung verstärkter Hilfen für Kinder, die Häusliche Gewalt mit erleben, und eine breite Öffentlichkeitsarbeit, um eine höhere Sensibilität für das Thema zu erreichen. Diese Überlegungen sollen im Hinblick auf ein gemeinsames europäisches Projekt zur Häuslichen Gewalt, das voraussichtlich im kommenden Sommer startet, konkretisiert werden. Die Stadt Iserlohn übernimmt für dieses Projekt die Federführung. Kooperationspartner sind die Stadt Lüdenscheid und das Institut Kirche und Gesellschaft von Westfalen in Schwerte. |
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Europatreffen Häusliche Gewalt
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