Getanzte Zukunftsvisionen
Uraufführung »Imagine – Was wäre wenn?«
Zwei Gastchoreografinnen erarbeiten derzeit mit dem Ballett Magdeburg einen neuen zweiteiligen Tanztheaterabend. »Imagine – Was wäre wenn?« von Sylvia Camarda und Diane Coburn Bruning hat am kommenden Donnerstag, 4. Februar, 19.30 Uhr, im Opernhaus Premiere.
»Imagine – Was wäre wenn?« verbindet zwei unterschiedliche Zukunftsvisionen. Zwei junge Choreografinnen behaupten einen radikalen Einschnitt, der unsere Welt grundlegend verändert und der bei genauerer Betrachtung gar nicht so unmöglich erscheint. Zwei verschiedene Utopien werden entworfen – vom politisch gesellschaftlichen Horrorszenario bis zum Ausblick auf eine bessere Zukunft – und mit den Mitteln des Tanztheaters auf die Bühne gebracht. Es entsteht ein Abend, der Generationen übergreifend Themen behandelt, die uns alle betreffen. Ein Abend, in dem sich der Tanz mit einer Soundcollage aus junger, aktueller, wilder und zugleich poetischer Musik verbindet, die sich in ihren stillen Momenten auf ein gemeinsames Leitmotiv bezieht – auf John Lennons »Imagine«.
Die luxemburgische Tänzerin und Choreografin Sylvia Camarda erhielt ihre Ausbildung sowohl an der London Contemporary Dance School als auch am International Dance Center Rosella Hightower in Cannes. Es folgten zahlreiche Engagements, u. a. 2005-06 mit dem berühmten Cirque du Soleil. Seit 2005 arbeitet Sylvia Camarda erfolgreich mit Jan Fabre zusammen. 2003 gründete die junge Tänzerin ihre eigene Kompanie, »Missdeuluxedanceco«, für die sie eigene Choreographien schafft und auch mit berühmten Choreografen wie Royston Maldoom und Jan Fabre/ Troubleyn zusammen arbeitet. 2009 saß sie in der Jury der luxemburgischen Version der RTL-Show »Das Supertalent«. Gastspielreisen führten sie durch Luxemburg, Belgien, Rumänien und Deutschland, wo sie 2009 beim Leipziger Festival »euro scene« zu Gast war.
Für ihr Stück »3012«, mit dem der Abend beginnt, schrieben Matthias Kass und Tobias MacIsaac vom Magdeburger Ballettensemble die Musik.
Kennenlernen kann man die beiden bereits am kommenden Sonnabend, 30.1., ab 21.30 Uhr, in der »Nachtschicht« im Schauspielhaus.
Die amerikanische Choreografin Diane Coburn Bruning ist sowohl Gründerin und Künstlerische Leiterin als auch Choreografin des Chamber Dance Project in den USA. Diane Coburn Bruning arbeitete bisher mit mehr als 20 namhaften Kompanien zusammen, darunter das Boston Ballet, das Atlanta Ballet, das Pennsylvania Ballet und das Pacific Northwest Ballet. Gastreisen führten Diane Coburn Bruning bereits mehrmals zum Internationalen Ballettfestival nach Cali, Kolumbien. Sie arbeitete als Dozentin für das New York City Ballet und das Lincoln Center Institute.
Premiere: Do., 4. Februar 2010, Opernhaus
Imagine – Was wäre wenn? (Uraufführung)
Tanztheater in zwei Teilen
Choreografie »Boots«: Diane Coburn Bruning Choreografie »3012«: Sylvia Camarda
Musik »3012«: Matthias Kass, Tobias MacIsaac Ausstattung: Pascale Arndtz
Kathrin Singer Pressereferentin
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