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| Pressemitteilung vom 28. Januar 2010 |
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„Ich glaub, mir wird gleich schlecht“ – Drogenpräventionstage im AKKU Immenhausen Immenhausen. „Ich glaub, mir wird gleich schlecht“! ist nicht nur ein leider viel zu häufiger gehörter Ausruf bei übermäßigem Alkoholkonsum von Jugendlichen – es war auch das Motto von Drogenpräventionstagen, die die Freiherr-vom-Stein-Schule in Immenhausen zusammen mit der Drogenhilfe Nordhessen, der Stadtjugendpflege und der Schulsozialarbeit im AKKU in Immenhausen durchgeführt haben. Drogenpräventionstage sind an der Freiherr-vom-Stein-Schule bereits Tradition: Schon seit Jahren werden aufgrund der Initiative der Beratungslehrerinnen Marlene Wölfel und Nina Zimmermann die Schüler der Klassen des Jahrgangs 8 an einem Tag im AKKU Immenhausen über Drogen und Süchte informiert. „Im Vordergrund steht die Aufklärung“, erläutert Schulsozialarbeiterin Anika Krug, denn nur wenn die Jugendlichen wissen, worum es geht, können sie sich auch schützen. So arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zunächst heraus, was ihnen zu den einzelnen Drogen bekannt ist. Im Plenum wurden die Angaben dann ergänzt und gegebenenfalls richtig gestellt. Dann wurde nach einer imaginären Alkoholtour der Promillewert von jedem einzelnen Schüler errechnet. „Ich wäre ja schon fast tot“, mussten einzelne Schüler dabei feststellen. Einige Jugendliche konnten bei den Übungen mit der Promillebrille spüren, welche Auswirkungen Alkohol auf den Körper hat. Durch die Promillebrillen wird ein Alkoholwert von 0,8 und 1,3 simuliert. Krug: „Die Jugendlichen mussten mit der Brille Aufgaben erledigen – es wurde schnell deutlich, dass die Wahrnehmung und auch die motorischen Möglichkeiten erheblich eingeschränkt sind“. Zum Abschluss jedes Drogenpräventionstages wurde ein Film gezeigt, der von Schülerinnen und Schülern eines Wuppertaler Gymnasiums gedreht wurde und Interviews mit Menschen aus der Wuppertaler Drogenszene zeigt. „Im Abschlussplenum wurde deutlich, dass vor allem die ungeschminkte Realität des Films und die nüchternen Daten zu Drogen und Süchten die Schülerinnen und Schüler stark beeindruckt und erschreckt haben“, informiert Krug. Bei einem gemeinsamen Elternabend wurden auch die Eltern der Schüler des Jahrgangs 8 informiert und bekamen so ebenfalls einen Einblick in die Thematik „Drogen und Süchte“. Hierbei standen neben der Information vor allem auch der Appell an die Eltern im Vordergrund, selbst Verantwortung für den der Schutz ihrer Kinder zu übernehmen. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
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