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Pressemitteilung vom
09. Februar 2010
BEA macht’s möglich – Jugendliche orientieren sich über Berufswelt
Region Kassel.

„Zu wenig Ausbildungsplätze“ und „Auszubildende händeringend gesucht“ – alle Jahre wieder scheinen sich diese beiden Schlagzeilen zu widersprechen. „Die Ausbildungsmärkte in den Regionen unterscheiden sich zum Teil erheblich – daher ist es wichtig, dass Angebot und Nachfrage möglichst passgenau zusammengeführt werden“, erläutert Projektkoordinatorin Anke Schäfer von der Abteilung Jugendberufshilfe der gemeinnützigen Arbeitsförderungsgesellschaft im Landkreis Kassel (AGiL) am Rande des „Cafés Beruf“ in der Max-Eyth-Schule in Kassel.

 

Mit BEA – die Abkürzung steht für Bildung-Erfolg-Ausbildung – einem gemeinsamen Projekt der Jugendberufshilfen von Stadt und Landkreis Kassel, das durch Mittel der Robert Bosch Stiftung ermöglicht wird, sollen besonders junge Menschen mit Migrationshintergrund beim Übergang von der Schule in Ausbildung oder Arbeit unterstützt werden. „Mit dem Café Beruf bieten wir eine zwanglose Plattform, bei der sich Firmen und Institutionen vorstellen und Jugendliche über mögliche Ausbildungsgänge informieren können“, berichtet Schäfer. Das „Café Beruf“ richte sich an die Schüler der Elisabeth-Knipping-Schule und der Max-Eyth-Schule, die das Berufsgrundbildungsjahr, das Berufsvorbereitungsjahr und die EIBE-Klassen besuchen. Schäfer: „Mit dem Café Beruf sind wir daher auch an beiden Schulen zu Gast“.

 

An den acht Ständen in der Cafeteria der Max-Eyth-Schule informieren sich rund 50 Schüler über Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten. Dem Schwerpunkt der Max-Eyth-Schule entsprechend, sind im „Café Beruf“ besonders Unternehmen mit Angeboten im gewerblichen Bereich vertreten.

Mit dabei sind aber auch die Berufsberatung der Arbeitsagentur Kassel, die Bundeswehr, die Beratungsstelle für Zivildienst und das Projekt „JOBSTARTER“ von VABIA Vellmar e.V.

Markus Otto, Abteilungsleiter für die Berufsvorbereitenden Bildungsgänge an der Max-Eyth-Schule, sieht das „Café Beruf“ als ausbaufähige Einrichtung für die Berufsschulen: „Die Schüler machen gut mit und besonders der Austausch mit Auszubildenden, die ihren Weg in den Beruf gefunden haben, bringt viel“.

 

BEA ist ein Angebot für die Schüler der Berufsgrundbildungsjahre an den beiden Kasseler Berufsschulen, so Projektkoordinatorin Schäfer weiter. Um den Jugendlichen dabei zu helfen, eigene Stärken und Fähigkeiten zu entdecken, sind Lehrer sowie Eltern, die ihre Kinder bei der Ausbildungssuche unterstützen wollen, mit in das Projekt einbezogen. Schäfer: „Wir beraten Eltern auch in ihrer jeweiligen Muttersprache, um so vorhandene Sprachbarrieren abzubauen“. Im Mittelpunkt von BEA stehe jedoch die Unterstützung der Jugendlichen bei der Praktikumsuche und die Herstellung von Kontakten zu Ausbildern und anderen Auszubildenden, die von ihren Erfahrungen berichten können. Zum BEA-Angebot gehören auch Betriebsbesichtigungen und die Vermittlung an ehrenamtliche Mentoren, die die Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz begleiten.

 

BEA läuft noch bis Ende August 2010 – bis zu diesem Zeitpunkt ist die Förderung durch die Robert Bosch Stiftung befristet.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:


Anke Schäfer



Markus Otto



Cafe Beruf
Auf den Fotos sieht man Anke Schäfer, Markus Otto und den umlagerten Stand von SMA im Café Beruf.


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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
34117 Kassel
Tel.: 0561/1003-1506
Fax: 0561/1003-1530
Handy: 0173/4663794
E-Mail: pressestelle@landkreiskassel.de
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