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Vielfältiges gemeinsames Erbe
Museumvortrag über den deutsch-niederländischen Grenzraum
Borken - 22. Februar 2010. Sprach- und kulturgeschichtlich gilt das niederländische Gebiet östlich der Ijssel aus Amsterdamer Sicht schon beinahe als „deutsch“, während das deutsche Grenzland von Berlin aus gesehen in Vielem bereits „niederländisch“ wirkt. Zwar trennen Gelderland, Overijssel und Twente auf der einen und das westliche Münsterland auf der anderen Seite heute eine Staatsgrenze sowie sprachliche, kulturelle und teilweise auch konfessionelle Unterschiede, doch handelt es sich hierbei überwiegend um junge Entwicklungen. Je weiter man in die gemeinsame Geschichte zurückgeht, desto sichtbarer werden die Wurzeln eines einst relativ einheitlichen Kulturraumes und eines gemeinsamen Erbes.
Dies verdeutlicht Dr. Timothy Sodmann, ehemaliger Leiter des Landeskundlichen Instituts Westmünsterland, am kommenden Mittwoch, den 24. Februar in einem Vortrag im Stadtmuseum Borken. Anhand von Beispielen aus der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Geschichte unseres deutsch-niederländischen Grenzraums skizziert er die Abläufe, die aus der relativen Einheit des Raumes im Mittelalter und in der frühen Neuzeit die heutige Vielfalt entstehen ließen, die das Leben im Euregio-Gebiet heute so spannend macht. Zu diesem Vortrag in der gemeinsamen Reihe „Geschichte ist mehr“ laden Stadtmuseum, Volkshochschule und Heimatverein Borken herzlich ein. Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt: 3,00 Euro.
Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de
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