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| Pressemitteilung vom 22. Februar 2010 |
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Freundlichste Busfahrer gefunden – Wettbewerb des Landkreises abgeschlossen Kreis Kassel. Die Frage, ob es freundliche Busfahrer im öffentlichen Nahverkehr im Landkreis Kassel gibt, ist überzeugend beantwortet. „Wir haben insgesamt 23 Einsendungen auf unseren Wettbewerb „Freundlichster Busfahrer im Landkreis Kassel“ erhalten – alles Vorschläge, die deutlich machen, dass die Busfahrerinnen und Busfahrer aktiv für eine positive Atmosphäre im ÖPNV arbeiten“, stellt Vizelandrätin Susanne Selbert bei der Vorstellung der Preisträger in Hofgeismar fest. Die Arbeit für die Jury des Sonderfachdienstes Verkehr beim Landkreis Kassel sei alles andere als leicht gewesen, so Selbert weiter: „Eigentlich hätten alle Vorgeschlagenen einen Preis verdient“. Da Wettbewerbe sich dadurch auszeichnen, dass es am Ende eine Reihenfolge geben muss, habe die Jury zehn Vorschläge, die am besten den „guten Geist hinter dem Buslenkrad“ charakterisieren, ausgesucht. Innerhalb dieser Gruppe wurden diejenigen Busfahrer auf Platz 1 und 2 gesetzt, die mehrere Einsendungen erhielten. Die restlichen Plätze bis Platz 10 wurden dann ausgelost. „Auf Platz 1 kam Esther Klevinghaus von Börners Reisedienst Baunatal“, informiert die Vizelandrätin. Für Frau Klevinghaus (Wohnort: Baunatal) hatten sich Kinder und Eltern aus Söhrewald stark gemacht. So lobt die neunjährige Selina Schwarz aus Eiterhagen, dass „Frau Klevinghaus immer nett ist“ und dass sie freundlich beim Einsteigen in den Bus begrüßt wird, wenn sie sich auf dem Weg zum Judo-Training ist, zitiert Selbert aus dem Vorschlagsschreiben. Sabine Nadler (Söhrewald-Eiterhagen) begründet ihren Vorschlag mit der großen Beliebtheit von Frau Klevinghaus bei den Kindern von Söhrewald. Außerdem bewundert Frau Nadler, dass die Busfahrererin auch in äußerst anspruchsvollen Verkehrssituationen mit dem Gelenkbus freundlich und ruhig bleibt und damit Eltern und Kindern vermittelt, dass sie sich im Bus immer sicher fühlen können. Adolf Weber aus Hofgeismar, der auf der Linie 170 von Immenhausen nach Mariendorf unterwegs ist, wurde von Laura Gärtner und Marina Paar aus Mariendorf für seine große Hilfsbereitschaft und gute Laune gelobt. „Herr Weber hat immer ein Lächeln im Gesicht und am 1. Mai hat er mit den Kindern im Bus ein Liedchen gesungen“, zitiert Vizelandrätin Selbert aus den Vorschlagsschreiben, die in dem Satz gipfeln „We love Herr Weber“. Das reichte für Platz 2 im Wettbewerb. Die Plätze 3 bis 10 gingen an Viktor Friebus aus Liebenau (Hecker Reisen), Nikolai August aus Kassel (Börner Reisedienst), Viktor Hahn aus Gudensberg (HLB Hessenbus GmbH), Manfred Rödde aus Hofgeismar (Hecker Reisen), Frank Müller aus Fuldabrück (Regionalverkehr Kurhessen/RKH), Gerhard Heber aus Trendelburg (RKH), Dirk Clobes aus Baunatal (Kasseler Verkehrsgesellschaft) und Gerhard Niemeier aus Hofgeismar (RKH). Selbert: „Alle Preisträger zeichnen sich dadurch aus, dass sie große Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft gegenüber den Fahrgästen zeigen – und das auch dann, wenn die engen Zeitvorgaben des Fahrplans oder die starke Nutzung des jeweiligen Busses für Stress und Ärger sorgen“. Von allen Einsendern werde besonders die Rücksichtnahme und Unterstützung für ältere oder behinderte ÖPNV-Nutzer beschrieben. Die Jury habe sich nach Durchsicht aller eingegangen Einsendungen entschieden, einen Sonderpreis an Johannes Raidl aus Witzenhausen (RKH) zu übergeben, so Selbert weiter. Alena Ahrens aus Hessisch-Lichtenau berichtet in ihrem Vorschlagsschreiben von einer Busfahrt zur Burg Ludwigstein (Werra-Meißner-Kreis), bei der ihr Großvater in Ohnmacht fiel. Busfahrer Raidl brachte den Großvater der achtjährigen Alena in das nächstgelegene Krankenhaus in Witzenhausen und fuhr dafür sogar mit allen anderen Fahrgästen einen Umweg. „Der freundlichste Busfahrer der Welt heißt für mich Herr Raidl“, schreibt Alena. Selbert: „Da sich unser Wettbewerb auf das Gebiet des Landkreises bezog, wir aber auch dieses besondere Engagement nicht unberücksichtigt lassen wollten, haben wir uns daher für einen Sonderpreis an Herrn Raidl entschieden“. Die Busfahrerinnen und Busfahrer seien gerade im ländlichen Raum „das Gesicht des Öffentlichen Nahverkehrs und damit die beste Werbung vom eigenen PKW auf den Bus umzusteigen“, betont die Vizelandrätin abschließend. Hintergrund: Der Landkreis Kassel hatte anlässlich des europaweiten Aktionstages „In die Stadt ohne mein Auto“ am 22. September 2009 die Bürgerinnen und Bürger im Kreis aufgerufen, den freundlichsten Busfahrer im Öffentlichen Nahverkehr zu wählen. Vorschläge konnten schriftlich oder per E-Mail an den Kreis übermittelt werden. Unter denjenigen, die sich am Wettbewerb beteiligen, wurden attraktive Preise verlost. Die Einsender für den ersten Preis erhalten je einen Scheck über 250 Euro, die Einsender für die Preise 2 bis 5 erhalten jeweils 200 Euro, die für die Preise 6 bis 10 jeweils 100 Euro. Für den Sonderpreis gibt es ebenfalls 100 Euro für die Einsenderin. Auch die prämierten Busfahrer profitieren – sie erhalten einen Präsentkorb und eine Urkunde. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Freundliche Busfahrer |
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