Netzwerk deutscher Kulturstädte: Übergabe des „Europäischen Stadtbriefs“ an Kassel

03. März 2010.

Im sächsischen Görlitz fand am Dienstag, 2. März, die Staffelübergabe des „Europäischen Stadtbriefs“ an Kassel statt. Aus Händen des Görlitzer Kulturbürgermeisters Dr. Michael Wieler nahmen die Leiterin der Abteilung Kulturförderung und –beratung des städtischen Kulturamtes, Ruth Wagner, und ihr Stellvertreter Henner Koch das zu einem Netzwerk deutscher Kulturstädte verbindende Element entgegen. Weitergereicht wird der „Europäische Stadtbrief“ am 27. März in Kassel, dem Tag der Kindermuseumsnacht, an die Stadt Münster.

 

Hintergrund:

16 Städte aus ganz Deutschland hatten sich um den Titel "Kulturhauptstadt Europas 2010" beworben und in diesem Zeitraum die Themen "Europa" und "Kultur" intensiv beleuchtet. Diese Gemeinsamkeiten führt die Siegermetropole RUHR.2010 im Netzwerk "National Heroes - Deutsche Kulturstädte" fort. Mit dabei: Augsburg, Bremen, Görlitz, Halle (Saale), Karlsruhe, Lübeck, Münster, Osnabrück, Potsdam, Regensburg und natürlich Kassel. Aus ehemaligen Konkurrenten sind Partner mit einer gemeinsamen Idee geworden.

 

Dabei wird jede teilnehmende deutsche Kulturstadt im Jahr 2010 bis zu zwei Projekte realisieren, in Kassel ist dies das Projekt „Kultur für alle Kinder“. Die beteiligten Städte werden nicht nur eigene Projekte umsetzen. Das zu einem Netzwerk verbindende Element bildet ein historischer Privilegienbrief der Stadt Karlsruhe aus dem Jahre 1715 als Grundlage. Von allen Partnern wird dieser zu einem Europäischen Stadtbrief aus heutiger Sicht weitergeschrieben und wandert von Kulturstadt zu Kulturstadt, wird dabei ergänzt und Ende 2010 an Karlsruhe überreicht, wo er bis 2015 fortgeschrieben wird.

 

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Übergabe des "Europäischen Stadtbriefs"

Übergabe des Übergabe des "Europäischen Stadtbriefs" durch Bürgermeister Dr. Wieler an Ruth Wagner (copyright Stadt Kassel)


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