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| Pressemitteilung vom 24. März 2010 |
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Melanie Brendel und Diana Gruber neue Schulsozialarbeiterinnen an der Erich-Kästner-Schule Baunatal. Aus eins mach zwei: Als Nachfolgerinnen von Bianca Müller kann sich die Erich-Kästner-Schule in Baunatal seit Anfang 2010 über zwei Schulsozialarbeiterinnen freuen. Melanie Brendel und Diana Gruber teilen sich die Stelle an der Baunataler Gesamtschule. „Die Angebote der Schulsozialarbeit passen sehr gut in unser Schulkonzept“, freut sich Schulleiter Dieter Ernst. Die beiden Diplom-Sozialpädagogen sind Ansprechpartner für Schüler und Kollegium gleichermaßen. Ernst: „So besteht die Möglichkeit für die Schüler, Probleme auch ohne Einbeziehung ihrer Lehrer anzusprechen“. Zum Schulprofil der Erich-Kästner-Schule gehört, „dass wir Prävention groß schreiben“, so der Schulleiter weiter. Ab der 5. Klasse stehe Soziales Lernen als Baustein des Bildungsauftrags der Schule fächerübergreifend auf dem Lehrplan. „Ob als Busbegleiter, im Schulsanitätsdienst oder als Buddy für die 5. Klassen übernehmen viele Schüler regelmäßig Verantwortung“, betont Ernst. Als Buddy fungieren Schüler der 10. Klasse, die Schüler der 5. Klassen beim Start in der Erich-Kästner-Schule unterstützen. Die ersten beiden Monate an der Schule waren für Brendel und Gruber dadurch geprägt, sich in der Schule vorzustellen und die Abläufe in der Erich-Kästner-Schule kennen zu lernen. Bei einer Schule mit über 1.000 Schülern, 70 Lehrern und 40 Klassen sei das nicht so einfach. „Wir haben feste Sprechzeiten für Schüler und Lehrer eingerichtet – ein Angebot, dass auch von Eltern genutzt werden kann“, informiert die 38jährige Diana Gruber. Montags von 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr und Mittwochs von 13.00 Uhr bis 13.45 Uhr ist das Büro der Schulsozialarbeit an der Erich-Kästner-Schule besetzt. „Natürlich kann man uns auch telefonisch unter 05601/979829 oder per Mail unter schulsozialarbeit-eks@web.de erreichen und individuelle Gesprächstermine vereinbaren“, ergänzt Melanie Brendel. Als erstes konkretes Projekt haben sich Gruber und Brendel zusammen mit dem Jugendbildungswerk der Stadt Baunatal das Thema Alkoholprävention vorgenommen. „Noch vor den Sommerferien wird das Neue Schauspiel Lüneburg für alle 160 Schüler der 7. Klassen der Erich-Kästner-Schule im Jugendzentrum Second Home das Theaterprojekt „Flasche leer“ mit anschließender Diskussion durchführen“, informiert Schulsozialarbeiterin Gruber. Die Aufführungen werden in den Klassen im Rahmen des Unterrichts vor- und nachbereitet. „Bei der Finanzierung hat uns die Stadt Baunatal geholfen“, bedankt sich Gruber. Außerdem haben sich die beiden Schulsozialarbeiterinnen vorgenommen, Streitschlichter an der Erich-Kästner-Schule auszubilden. Brendel: „Dieses Projekt passt in das Konzept Soziales Lernen der Schule“. Schulleiter Ernst sieht in den Angeboten der Schulsozialarbeit „auf jeden Fall eine spürbare Entlastung für das Kollegium der Erich-Kästner-Schule“. Bei Konflikten seien jedoch alle – Lehrer, Eltern und Schulsozialarbeit – gefragt. Ernst: „Es geht nicht darum Problemfälle auf die Schulsozialarbeit abzuschieben“. Der Kreistag des Landkreises Kassel hatte im März 2005 ein Rahmenkonzept für Schulsozialarbeit und Kooperation von Jugendhilfe und Schule im Landkreis Kassel beschlossen. Mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 wurde damit unter bestimmten Voraussetzungen an allen Schulen des Sekundarbereichs I sowie an Berufs- und einigen Grundschulen Schulsozialarbeit im Landkreis Kassel ermöglicht. Im Februar 2008 beschloss der Kreistag, dass die Schulsozialarbeit ausschließlich über die von den kreisangehörigen Kommunen an den Kreis abzuführende Schulumlage finanziert wird. „Zurzeit gibt es Schulsozialarbeit an 24 Schulen im Landkreis – die 25 Schulsozialarbeiter sind entweder bei der kreiseigenen Arbeitsförderungsgesellschaft AGiL, freien Trägern, einer Gemeinde sowie in einem Fall beim Kreis selbst beschäftigt“, erläutert Anke Kordelle, Abteilungsleiterin Schulsozialarbeit des Landkreises Kassel. Brendel und Gruber sind beim Regionalverband Nordhessen des Landesverbandes Hessen des Arbeitersamariterbundes angestellt. Die fachliche Verantwortung für die Arbeit der Schulsozialarbeiter liegt in allen Fällen beim Landkreis Kassel. Die Kosten für die Schulsozialarbeit belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, die der Kreis fast ausschließlich aus der von den kreisangehörigen Kommunen abgeführten Schulumlage finanziert. Hintergrund: Diana Gruber (38) hat in Kassel Sozialpädagogik studiert und war danach in der offenen Kinder- und Jugendarbeit tätig (u.a. beim Verein Mädchenhaus Kassel 1992 e.V.). Sie lebt in Kassel. Melanie Brendel (37) hat ihren Abschluss als Diplom-Sozialpädagogin ebenfalls in Kassel abgelegt. Danach war sie in der ambulanten und stationären Jugendhilfe im Landkreis Northeim und beim ASB Nordhessen tätig. Sie lebt in Trendelburg. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Schulsozialarbeit EKS Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Schulleiter Dieter Ernst, Anke Kordelle, Diana Gruber und Melanie Brendel.
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