27. März 2010. Wenige Stunden vor Eröffnung der Kindermuseumsnacht hat Kassels Oberbürgermeister und Kulturdezernent Bertram Hilgen am Samstag, 27. März, um 12.30 Uhr in der Kunsthalle Fridericianum den „Europäischen Stadtbrief“ als symbolisches verbindendes Element an die Stadt Münster übergeben. Münster war durch Bürgermeisterin Karin Reismann, Stadträtin Dr. Andrea-Katharina Henke und Kulturamtsleiterin Frauke Schnell vertreten. Die Kasseler Kindermuseumsnacht „Zauber der Nacht“ ist Teil des Kasseler RUHR.2010-Engagements. An dem Termin nahmen auch der Regionaldirektor Regionalverband Ruhr, Heinz-Dieter Klink, und Susanne Skipiol, Internationale Beziehungen RUHR.2010 GmbH sowie Vertreter der beteiligten Kooperationsprojekte aus Politik und Wirtschaft teil. Kulturell steht das Frühjahr 2010 in Kassel im Zeichen der Kooperationspartnerschaft mit RUHR.2010: Im Rahmen von „National Heroes - Deutsche Kulturstädte“ realisiert jede der elf teilnehmenden Städte Projekte, die Teil des RUHR.2010-Programms sind. Unter dem Titel „Kultur baut Brücken - Kultur für alle Kinder“ setzt Kassel auf Schlüsselprojekte im Bereich Kinderkultur und Interkultur. Darüber hinaus hat sich Kassel mit der Ausstellung des Künstlers Thomas Zipp (WHITE REFORMATION CO-OP) MENS SANA IN CORPORE SANO in der Kunsthalle Fridericianum erfolgreich positioniert. Oberbürgermeister Hilgen ist stolz, dass Kassel gemeinsam mit zehn weiteren deutschen Kulturstädten Teil des Netzwerks „National Heroes - Deutsche Kulturstädte“ ist: „Auf diese Weise finden unsere ambitionierten und wegweisenden kulturellen Initiativen und Projekte Beachtung und Anerkennung weit über Deutschlands Grenzen hinaus.“ Zu den weiteren erfolgreich initiierten Projekten im Rahmen von RUHR.2010 zählt „Abenteuer Museum“: Als museumspädagogisches Modellprojekt soll es vor allem Kindern mit Migrationshintergrund wichtige Impulse bei der Heranführung an die Kasseler Museen und Ausstellungsorte geben. „Dabei werden wegweisende Formen entwickelt, um Kindern mit unterschiedlichsten Voraussetzungen einen Zugang zu den Angeboten dieser Einrichtungen geben zu können. Die hierbei neu entwickelten Formate der Kooperation und intensiven Zusammenarbeit zwischen Schulen und Museen haben Modellcharakter“, sagte Oberbürgermeister Hilgen.
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