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Pressemitteilung vom
06. April 2010
Kreis stimmt Umstufungskonzept für Straßen in Baunatal zu
Baunatal.

Den Verkehrsteilnehmern ist es meist egal, ob sie auf einer Kreis- oder Gemeindestraße fahren – Hauptsache die Straße ist einem ordnungsgemäßen Zustand. Für Kreis und Kommunen ist diese Frage von sehr viel größerer Bedeutung, da je nach Zuordnung Kreis oder Gemeinde für die Unterhaltung der Straßen zuständig sind. Veränderungen in der Straßenbaulast – so der Fachbegriff aus dem Straßenrecht – sind daher häufig mit intensiven Verhandlungen verbunden, da sich daraus in der Regel langfristige Verbindlichkeiten ergeben. Entsprechende Verhandlungen sind jetzt im Baunataler Stadtteil Rengershausen zu einem für alle zufriedenstellenden Abschluss gekommen. „Der Kreisausschuss hat einem gemeinsam von der Stadt Baunatal, dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen Kassel und der Kreisverwaltung erarbeiteten Umstufungskonzept für die Kreisstraßen 17 und 18 zugestimmt“, informiert Kreispressesprecher Harald Kühlborn.

 

Ausgangspunkt der nicht unkomplizierten Umstufungsüberlegungen war der Wunsch der Stadt Baunatal, die Guntershäuser Straße (Kreisstraße 18) in der Ortsdurchfahrt Rengershausen für LKWs über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht zu sperren und die Geschwindigkeit auf Tempo 30 zu begrenzen. Eine daraufhin in die Wege geleitete Prüfung des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) ergab, dass die gewünschten Regelungen bei einer Kreisstraße rechtlich nicht möglich sind.

 

Um den Wünschen der Rengershäuser Bürger zu entsprechen, einigten sich Kreis, Stadt und ASV „mit einer intelligenten Lösung“ darauf, dass die rund zwei Kilometer der Guntershäuser Straße von der Einmündung Wolfsburger Straße bis zum Übergang in die Knallhütter Straße von einer Kreis- in eine Gemeindestraße abgestuft werden. Kühlborn: „Ein bisschen K 18 behalten wir noch, da der Teil von der Anschlussstelle der Landesstraße 3311, die zum Haupttor des Volkswagenwerks führt, bis zur Einmündung der Tankstelle als Anschluss des Ortsteiles Rengershausen an das überörtliche Straßennetz Kreisstraße bleiben muss.“ Diese Kreisstraße hat jetzt allerdings nur eine Länge von 135 Metern.

 

Ein zweiter Teil des Umstufungskonzeptes sieht vor, dass die Wolfsburger Straße, die noch Gemeindestraße ist, nach Beendigung der von der Stadt Baunatal geplanten Umbaumaßnahmen Kreisstraße wird. Baunatal will im Bereich der abknickenden Vorfahrt Wolfsburger Straße/Zwickauer Straße einen Kreisel bauen. Außerdem soll der Kreuzungsbereich Wolfsburger Straße/Hannoversche Straße umgestaltet und der Autobahnanschluss Baunatal-Mitte mit einem „vierten Ohr“ an die Wolfsburger Straße angeschlossen werden. „Wenn alle Baumaßnahmen, die natürlich mit uns abgestimmt werden, abgeschlossen sind, wird die rund 1,6 Kilometer lange Wolfsburger Straße die neue Kreisstraße 17“, erläutert der Kreissprecher. Die K 17 wird dann in Richtung Guntershausen die jetzige K 18 ablösen und bis zur Kreisgrenze zum Schwalm-Eder-Kreis verlaufen. Ab Kreisgrenze wird die Straße dann zur Kreisstraße 2 des Schwalm-Eder-Kreises. „Der Autofahrer wird davon allerdings wenig merken, da wir kein Zollhäuschen aufstellen“, schmunzelt Kühlborn.

 

Durch die Straßenrochade verringert sich das Kreisstraßennetz um knapp 400 Meter auf dann 312,5 Kilometer.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
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Fax: 0561/1003-1530
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