Kreis Steinfurt. 338.167 Bürgerinnen und Bürger im Kreis Steinfurt sind am Sonntag, 9. Mai, aufgerufen, den neuen Landtag zu wählen. Das teilt jetzt Kreiswahlleiter Dr. Wolfgang Ballke mit. Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und mindestens ab dem 23. April in Nordrhein-Westfalen wohnen.
2005 lag die Zahl der Wahlberechtigten bei 328.667. Gewählt haben davon 65,2 Prozent (Landesdurchschnitt: 63 Prozent).
Der Landtag wird für fünf Jahre gewählt. 128 von den mindestens 181 Abgeordneten werden direkt in den Wahlkreisen gewählt, die übrigen Mandate werden aus den Landeslisten der an der Sitzverteilung teilnehmenden Parteien besetzt.
Erstmals können bei der Landtagswahl – wie auch bei der Bundestagswahl – auf jedem Stimmzettel zwei Kreuze gemacht werden: Mit der Erststimme in der linken Spalte entscheiden die Wählerinnen und Wähler über das Direktmandat im Wahlkreis. Auf der rechten Seite des Stimmzettels wird die sogenannte Zweitstimme für die Landesliste einer Partei vergeben.
Der Kreis Steinfurt ist in drei Wahlkreise geteilt: Altenberge, Greven, Horstmar, Laer, Metelen, Neuenkirchen, Nordwalde, Ochtrup, Steinfurt und Wettringen bilden Wahlkreis 81, Emsdetten, Hörstel, Ladbergen, Rheine und Saerbeck sind der Wahlkreis 82, und der Wahlkreis 83 besteht aus Hopsten, Ibbenbüren, Lengerich, Lienen, Lotte, Mettingen, Recke, Tecklenburg und Westerkappeln.
Um das Direktmandat im Wahlkreis 81 bewerben sich: Christina Schulze Föcking (CDU), Friedrich Paulsen (SPD), Norwich Rüße (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Jürgen Mußmann (FDP), Andreas Neumann (DIE LINKE), Andreas Rempe (ZENTRUM), Bastian Greshake (PIRATEN) und Heinz Theißing (Soziale Mitte).
Sechs Bewerber treten im Wahlkreis 82 an: Karl-Josef Laumann (CDU), Elisabeth Veldhues (SPD), Simon Hiller (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Alfred Holtel (FDP), Heinz Bauer (DIE LINKE) und Achim Müller (PIRATEN).
Im Wahlkreis 83 stellen sich zur Wahl Wilfried Grunendahl (CDU), Frank Sundermann (SPD), Dr. Marlene Klatt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Lars Menebröcker (FDP) und Ernst Goldbeck (DIE LINKE).