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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 09.04.2010
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Mobilfunk-Langzeitmessung in Kalthof - Automatisches Messsystem der Bundesnetzagentur sorgt für Transparenz Das System ist an einer Außentreppe des AWO-Kindergartens an der Leckingser Straße installiert und wird drei Monate lang im Frequenzbereich 9 kHz bis 3 GHz die örtlichen Immissionen von Funkanlagen messen. Die von dem Messsystem aufgezeichneten Daten werden an einen Server der Bundesnetzagentur übertragen, ausgewertet und auf der Homepage der Bundesnetzagentur unter der Rubrik “EMF-Datenbank/EMF-Messstationen” dargestellt (siehe folgender Link: http://emf.bundesnetzagentur.de / Link “EMF-Messstationen” anklicken). So ist nachvollziehbar, wie hoch die Grenzwertausschöpfung der Funkanlagen im relevanten Fequenzbereich im Tages-, Wochen- und Monatsverlauf ist. Bereits im Jahr 2005 kam es immer wieder zu Anfragen aus der Bevölkerung über mögliche Belastungen durch die Mobilfunk-Sendeanlagen an der Leckingser Straße. Zwei Mobilfunk-Betreibergesellschaften haben ihre Antennenanlagen dort auf dem Dach eines hohen Gebäudes platziert. Messungen vor Ort und eine nachfolgende Immissionsprognose hatten gezeigt, dass die gesetzlichen Grenzwerte weit unterschritten werden. Dennoch blieben bei Anwohnern und Eltern, deren Kinder den benachbarten Kindergarten besuchen, Zweifel, da die Untersuchungen von den Mobilfunk-Betreibergesellschaften selbst durchgeführt wurden. Außerdem seien diese Messungen nur eine Momentaufnahme und könnten durch die Mobilfunk-Unternehmen beeinflusst worden sein. Diese Unsicherheit soll nun durch die unabhängige Langzeitmessung der Bundesnetzagentur ausgeräumt werden. Die Diskussion um das Thema Mobilfunk findet meistens dann statt, wenn sich Menschen persönlich betroffen fühlen. Jedoch ist mittlerweile die Anzahl der Mobiltelefonverträge größer als die Einwohnerzahl in Deutschland. Im privaten Bereich nutzen immer mehr Menschen ausschließlich den Mobilfunk und verzichten ganz auf einen traditionellen Festnetzanschluss. Das Ergebnis aus diesem Nutzerverhalten ist ein immer dichter werdendes Netz von Mobilfunk-Basisstationen. Die Stadt Iserlohn kann nur sehr eingeschränkt Einfluss auf den Bau von Mobilfunk-Basisstationen nehmen, sie verfolgt daher eine seit Jahren praktizierte intensive Informationspolitik für Bürgerinnen und Bürger. Der Einsatz einer Dauermessstation wie in Kalthof ist ein wichtiger Beitrag zum transparenten Umgang mit der Mobilfunkthematik in Iserlohn.
Für Fragen und weitere Informationen steht Ulrike Jostmann, Leiterin des Büros für Umwelt- und Klimaschutz bei der Stadt Iserlohn, unter Telefon 02371 / 217-2925 oder per E-Mail unter klimaschutz@iserlohn.de gerne zur Verfügung.
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Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten: Automatisches Messsystem der Bundesnetzagentur
Automatisches Messsystem der Bundesnetzagentur
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