22. April 2010.
„Das Kulturzelt ist nicht mehr wegzudenken aus dem kulturellen Leben der Stadt Kassel“, erklärte Oberbürgermeister Bertram Hilgen am Donnerstag, 22. April, vor Journalisten während einer Pressekonferenz im Kasseler Rathaus anlässlich der Neuanschaffung einer neuen Sommerspielstätte. Seit knapp einem Vierteljahrhundert bereichere es über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen jeweils im Sommer mit einem hochkarätigen Konzertprogramm den kulturellen Veranstaltungskalender der documenta-Stadt.
Hilgen wies darauf hin, dass das mit städtischer Unterstützung vor 23 Jahren angeschaffte Zirkuszelt nicht mehr den heutigen Ansprüchen an einen Konzertsaal gerecht wird. Um neue Wege zu beschreiten, hat der Trägerverein einen temporären Bau in Form einer Muschel entwerfen und konstruieren lassen. Der Neubau ist eigens für den angestammten Platz des Kulturzeltes an der Drahtbrücke konstruiert und damit ein Unikat. Er ist freitragend und wird in der Nacht blau leuchten.
Trotz aller finanziellen Schwierigkeiten, so Hilgen weiter, sei sich die Stadt ihrer Verantwortung bewusst und wolle sich an der Anschaffung des Neubaus, dessen Kosten sich auf rund eine halbe Million Euro beliefen, mit 300.000 Euro beteiligen. Dieses Geld werde in zwei gleichen Raten in diesem und dem nächsten Jahr bereitgestellt. Hilgen dankte in diesem Zusammenhang besonders der Firma Wintershall, dass sie sich mit einem hohen Betrag am Kauf des Zeltes beteilige.
Aber auch den weiteren Sponsoren sei Dank zu sagen. Dr. Andreas Priefler, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation & Governmental Relations Wintershall Holding GmbH, unterstrich, mit der finanziellen Unterstützung für die Anschaffung des Zeltes wolle man dokumentieren, dass sich Wintershall als ein Unternehmen begreife, das sich am Standort in Nordhessen wohlfühle. Daher gehöre es zu seinem Selbstverständnis, dass sich das Unternehmen für die Erhöhung der kulturellen Strahlkraft Kassels und ein attraktives Kulturangebot für die Kasseler engagiere.
Angelika Umbach und Lutz Engelhardt, die Organisatoren des Kulturzeltes, dankten Oberbürgermeister Hilgen sowie der Firma Wintershall für die großartige finanzielle Unterstützung, ohne die die Neuanschaffung des Zeltes nicht möglich sei, welches das Kulturzeltprogramm des Sommers 2010 noch einmal attraktiver mache.
Der Verein, so Angelika Umbach und Lutz Engelhardt, werde nun weitere Gelder akquirieren. Der neue Konzertsaal wird von Jan Brosterhues, Fa. Jabo, gebaut, ein Unternehmen mit Expertise im Bereich Zeltbau.
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Pressekonferenz Kulturzelt 22. April 2010
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