Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 06. Mai 2010

Eichenprozessionsspinner: Hubschraubereinsatz verschoben

Bocholt (pd).

Der eigentlich für heute Morgen geplante Hubschraubereinsatz im Zuge der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet Bocholt muss verschoben werden. Zu starker Wind und angekündigte Regenfälle am späten Nachmittag haben die Verwaltung am Morgen veranlasst, die Aktion nicht durchzuführen. Das vom Hubschrauber auf die Eichen gesprühte Mittel kann bei unmittelbar einsetzender Nässe seine Wirkung nicht entfalten. Ein Ausweichtermin steht noch nicht fest.

Damit bleiben die Eichenbestände in den Stadtgebieten Barlo, Stenern und Biemenhorst zunächst unbehandelt. In dieser Woche wird auch nicht mehr gesprüht. Viehhalter in den genannten Stadtteilen können ihr Vieh daher einschließlich Wochenende auf die Weide lassen.

In den Bereichen Industriepark, Liedern, Lowick, Holtwick, Spork und Suderwick konnte die Sprühaktion am vergangenen Mittwoch erfolgreich durchgeführt werden, bis zu starker Wind den Abbruch der Aktion bedingte.

Gefährlich werden können die Nesselhärchen der Raupen des Eichenprozessionsspinners. Sie können beim Menschen allergische Aktionen oder Asthma auslösen. Die Verwaltung behandelt die Eichenbestände daher vorsorglich mit einem für Menschen und Tiere ungefährlichen Mittel. Die Raupen sterben dann ab.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Büro des Bürgermeisters, Pressesprecher Karsten Tersteegen, Telefon 0 28 71 95 33 27, E-Mail: karsten.tersteegen@mail.bocholt.de