Zwei zusätzliche Rettungswachen in Kassel-Bettenhausen und Vellmar

06. Mai 2010. Über die Einrichtung von zwei zusätzlichen Rettungswachen haben Bürgermeister Jürgen Kaiser und Vize-Landrätin Susanne Selbert jetzt im Rahmen eines Pressegesprächs unterrichtet und das Auswahlverfahren erläutert. In dem seit 1. April gültigen „Bereichsplan für den Rettungsdienstbereich Kassel (Stadt und Landkreis Kassel)“ sind die Vorgaben für zwei zusätzliche Rettungswachen in Kassel-Bettenhausen und Vellmar festgeschrieben. „Ziel ist die Verbesserung der Hilfsfrist in diesen Bereichen“, erläuterten Bürgermeister Kaiser und Vize-Landrätin Selbert.

Zum Auswahlverfahren erklärte der Leiter der Feuerwehr Kassel, Karl-Heinz Krütt, dass für die beiden neuen Rettungswachen Auswahlverfahren nach dem Hessischen Rettungsdienstgesetz stattgefunden haben. „Für die Übernahme des Betriebes der Rettungswache Kassel-Bettenhausen haben drei Bewerber Unterlagen abgeben. Für die Rettungswache in Vellmar haben vier Bewerber Interesse gezeigt. Die Bewerber mussten unter anderem ihre medizinische Leistungsfähigkeit und Qualitätssicherung, die Personalentwicklung, die Fuhrpark- und Gerätevorhaltung darstellen und beschreiben. “

Aufgabe der Bewerber war ferner, die Standorte beziehungsweise Objekte der zukünftigen Rettungswachen in den vom Träger des Rettungsdienstes vorgeben Bereichen zu suchen und zu beschreiben, zu welchen Zeitpunkten der endgültige Betrieb dort aufgenommen werden kann.

Die eingereichten Auswahlunterlagen wurden gemeinsam mit Vertretern der Krankenkassen zunächst auf Vollständigkeit geprüft und anschließend nach der jeweils dargestellten Qualität, den möglichen Standorten der Rettungswachen und den vorgelegten Kostenkalkulation bewertet.

„Das Ergebnis der Bewertung der beiden Auswahlverfahren hat ergeben, dass die Rettungswache in Kassel-Bettenhausen im Niestetalweg vom Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Hessen e.V. Region Kassel-Nordhessen und die Rettungswache in Vellmar, Warburger Straße/Nähe Einmündung „Zum Feldlager“ von der DRK-Rettungsdienst Kassel gGmbH zukünftig betrieben werden“, so Vize-Landrätin Selbert und Bürgermeister Kaiser.

Die Umsetzung ist zum 1. Oktober 2010 geplant. Bis zur endgültigen Aufnahme des Betriebes an den vorgesehenen Rettungswachenstandorten wird es Übergangslösungen geben.

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