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Magdeburg, 10. Mai 2010
Kulturcharta Magdeburg2020 vorgestellt
Strategiepapier für die Entwicklung von Kunst und Kultur

Ottostadt Magdeburg.

 

Nahezu 15 Jahre konzeptioneller Arbeit im Kulturbereich haben in der kulturellen Landschaft Magdeburgs ihre Spuren hinterlassen und positive Zeichen für weitere Entwicklungen gesetzt. Daran und an bereits vorliegende Beschlüsse anknüpfend, hat der Bürgermeister und Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport Dr. Rüdiger Koch jetzt ein Strategiepapier für die Entwicklung von Kunst und Kultur – die Kulturcharta Magdeburg2020 – vorgestellt. Am vergangenen Dienstag wurde sie in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters verabschiedet.

 

Bereits im Jahr 2005 hatte das Dezernat für Kultur, Schule und Sport mit dem „Statusbericht mit Ausblick“ eine Zwischenbilanz gezogen, in dem neben der Darstellung des Erreichten auch mittelfristige Entwicklungslinien herausgearbeitet worden waren. Nunmehr, nach einem fast eineinhalbjährigen öffentlichen Kulturdiskurs, den das Kulturbüro mit einer Tagung in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft im Juni 2008 eröffnet hatte, liegt mit der Kulturcharta Magdeburg2020 ein Strategiepapier vor, das mittelfristig dazu dienen soll, sich im Sinne einer Charta zum kulturellen Profil Magdeburgs und den hier formulierten Maßnahmen zu verabreden. Zugleich soll es auf der Grundlage des bisher Erreichten und im Wissen um die bestehenden Herausforderungen helfen, Ziele zu fixieren, zu reflektieren und in konkreten Projekten und Maßnahmen auch umzusetzen.

 

„Ich danke all denen, die sich bisher in diesen Diskurs mit Kreativität, Ernsthaftigkeit und Engagement eingebracht haben. Der Kulturdiskurs zeigte einmal mehr, dass Magdeburg eine Stadt mit innovativem Potential ist, die Kultur und Geschichte atmet. Ich wünsche uns, dass möglichst viele Anregungen und Ideen, die hier geboren wurden, auch perspektivisch weitergetragen und umgesetzt werden können“, so Dr. Rüdiger Koch.

 

Nachdem die großen investiven Vorhaben im Kulturbereich abgeschlossen sind bzw. sich in der Phase der Realisierung befinden (Stadtarchiv, Südanbinder des Kulturhistorischen Museums, Sanierung des Kunstmuseums, Mitteldeutsches Figurentheaterzentrum, Gruson-Gewächshäuser), ist es das Ziel der Kulturcharta, eine qualitative Fortschreibung und Entwicklung der Kulturlandschaft Magdeburgs zu erreichen.

 

 

Schwerpunkte können beispielsweise Projekte zur ästhetischen Bildung wie das Kinderkulturfestival oder das Musikalische Kompetenzzentrum, die weitere Profilierung der Open-Air-Veranstaltungen, die Entwicklung der Liegenschaft Brandenburger Straße 8-10 (ehemalige Kunstgewerbe- und Handwerkerschule) zu einem Haus der Kultur- und Kreativwirtschaft, die Durchführung einer Langen Nacht der Kultur und weitere Vorhaben sein.

 

Somit unternimmt die Kulturcharta Magdeburg2020 den Versuch, ausgehend von übergreifenden Handlungsfeldern und unter Berücksichtigung der Entwicklungen in den einzelnen Kultureinrichtungen und künstlerischen Genres, mittelfristige Zielsetzungen und Handlungsstrategien darzustellen.

 

Die Kulturcharta Magdeburg2020 braucht, soll sie erfolgreich sein, Verbündete in der Bürgerschaft und in der Politik. Sie bietet die Chance, pluralistisch und demokratisch einzelne Ideen weiter zu verifizieren, sie zu konkretisieren und umzusetzen.

 

Die Information zur Kulturcharta Magdeburg 2020 wurde am 4. Mai in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters bestätigt. Nach Beratung im Kulturausschuss am 26. Mai steht sie am 24. Juni im Stadtrat auf der Tagesordnung.

 

 

Ausführliche Informationen und den Wortlaut der Kulturcharta finden Sie in der Information I0077/10 im Ratsinformationssystem unter www.magdeburg.de.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
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