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Magdeburg, 28. Mai 2010
"Selbstverwaltung ist und bleibt das Fundament erfolgreicher Stadtentwicklung"
OB Trümper zu 20 Jahren Kommunaler Selbstverwaltung

Ottostadt Magdeburg.

Am 31. Mai 1990 konstituierte sich die erste nach der Wende gewählte Stadtverordnetenversammlung. Ihre Mitglieder waren am 6. Mai 1990 in freien und demokratischen Wahlen gewählt worden – den ersten seit knapp 60 Jahren. Die Landeshauptstadt würdigt das historische Datum am kommenden Montag mit einem Festakt in der Johanniskirche.

 

„Vor mehr als zwanzig Jahren begann in unserem Land, und damit auch in unserer Stadt, ein neuer Abschnitt in der jüngeren Geschichte. Mit den ersten freien Kommunalwahlen nach der politischen Wende, am 6. Mai 1990, erlangte Magdeburg die Kommunale Selbstverwaltung und damit den Grundstein der Demokratie zurück“, blickt Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper zurück. „Mit diesen freien Kommunalwahlen nahmen die Magdeburgerinnen und Magdeburger nach fast 60 Jahren der Fremdbestimmung die Geschicke ihrer Stadt wieder in die eigenen Hände.“

 

Das Grundgesetz (Art. 28) definiert Kommunale Selbstverwaltung als „das Recht und die tatsächliche Fähigkeit der kommunalen Gebietskörperschaften in eigener Verantwortung und zum eigenen Nutzen ihrer Bevölkerung einen bedeutenden Anteil der öffentlichen Angelegenheiten zu regeln und zu verwalten“.

 

Keiner der 150 Abgeordneten der ersten Stadtverordnetenversammlung verfügte über Erfahrungen in der kommunalen Selbstverwaltung. Die Frauen und Männer der ersten Legislaturperiode des Kommunalparlamentes zehrten von ihrem Improvisationstalent. Aber bei aller Euphorie des Aufbruchs galt es neue Gesetzlichkeiten anzuwenden, neue Strukturen aufzubauen und eine Großstadt nach demokratischen Prinzipien zu verwalten. „Ohne die Hilfe vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus niedersächsischen Kommunalverwaltungen wäre diese Umbruchsphase nicht so schnell und so erfolgreich zu bewältigen gewesen“, würdigt Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper die vielfache Unterstützung aus der Partnerstadt Braunschweig und aus Niedersachsen.         

 

Mit einem Festakt in der Johanniskirche – ihr Wiederaufbau war einer der ersten Beschlüsse der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung – erinnert die Landeshauptstadt 20 Jahre nach der Konstituierung des ersten demokratische gewählten Kommunalparlamentes nach der Wende an die ersten freien Kommunalwahlen und lässt 20 Jahre Kommunale Selbstverwaltung Revue passieren.

 

Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper sprechen Rüdiger Erben, Staatssekretär im Innenministerium als Vertreter des Landes Sachsen-Anhalt sowie Friederike Harlfinger, Bürgermeisterin in Magdeburgs Partnerstadt Braunschweig, Grußworte. Insbesondere die langjährige Bürgermeisterin aus Braunschweig hat die Entwicklung der Elbestadt seit 1990 intensiv begleitet und war vielfach zu Gast in Magdeburg. Auch Gerd Glogowski, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Niedersachsen sowie Oberbürgermeister a.D. und Ehrenbürger der Stadt Braunschweig spricht ein Grußwort.

 

Konrad Mieth, Präsident der ersten frei gewählten Stadtverordnetenversammlung sowie Dr. Willi Polte, Oberbürgermeister a.D. und Ehrenbürger der Landeshauptstadt würdigen das historische Datum und die Nachwende-Entwicklung Magdeburgs mit Ansprachen. Umrahmt wird der Festakt durch Musik von Georg Philipp Telemann und Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt vom Rossini-Quartett Magdeburg. Der Festakt endet mit der Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland.

 

Geladen sind die Männer und Frauen der ersten Stunde, die als Mitglieder der ersten demokratischen Stadtverordnetenversammlung den Aufbau der Kommunalen Selbstverwaltung mit großem Engagement in Angriff nahmen. Einige von ihnen bestimmen auch heute noch als Stadträte die Geschicke der Stadt. Geladen sind zudem Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur und Sport, die Magdeburgs Entwicklung seit 1990 in verantwortlicher Position und mit herausragendem Engagement gesteuert haben. Auch viele „Helfer“ der ersten Stunde aus Braunschweig und Niedersachsen sind der Einladung in die Johanniskirche gefolgt – nicht wenige von ihnen wirken noch immer in verantwortungsvoller Position für die Stadt.

 

 

 

Medienvertreter sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
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