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Magdeburg, 08. Juni 2010
Faszinierende Bilder aus der Wissenschaft
"Wunderkammer Wissenschaft“

"Wunderkammer Wissenschaft" heißt eine Wanderausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft. Deutschlands größte Forschungsorganisation lädt die Besucherinnen und Besucher mit faszinierenden Bildern – von kleinsten Nanowelten bis zu riesigen Großgeräten – in die Welt der Wissenschaften ein. Die Ausstellung ist während des Wissenschaftssommers noch bis zum 13. Juni erstmals in Magdeburg zu sehen.

 

Was hält die Welt im Innersten zusammen? Welche Rolle spielt eine Kieselalge bei der Entwicklung leichter Autofelgen? Was macht Bakterien und Viren zu Krankheitserregern? Gelingt es, das Sonnenfeuer auf die Erde zu holen, um die Energieversorgung von morgen zu sichern? Diesen und anderen großen Fragen sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft auf der Spur. Sie lüften die Geheimnisse von Materie, Energie, Raum und Zeit, sie entwickeln Flugzeuge, Speicherelemente und Solarzellen der nächsten Generation, entdecken unbekannte chemische Elemente, erfinden neue Materialien und neue Krankheitstherapien. Dabei nutzen sie einerseits den Blick aus weiter Ferne, aus dem Weltraum, und wagen andererseits den Blick ins Innere, in die Materie und ihre kleinsten Bauteile.

 

Die Wanderausstellung "Wunderkammer Wissenschaft" der Helmholtz-Gemeinschaft lädt seit September des vergangenen Jahres mit rund 500 akustisch untermalten, bewegten und bewegenden Bildern in die faszinierende Welt der Wissenschaften ein. Die Bilderschau zeigt, wie Forscher sich das Universum ins Labor holen, um Antimaterie zu erforschen oder das Rätsel um die Dunkle Materie zu lösen. Sie überrascht mit unerwarteten Einblicken in die Krebstherapie oder verdeutlicht, dass Kohlenstoff-Nanoröhren zwanzig Mal fester als Stahl, aber gleichzeitig so leicht wie Aluminium sind.

 

"Wir wollen einmal auf ganz andere Weise zeigen, welchen großen Fragen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in unseren sechs Forschungsbereichen Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr aktuell auf der Spur sind. Die Ausstellung wirkt daher als visuelles Erlebnis für sich und verzichtet auf unmittelbare Erklärungen“, erläutert Professor Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, die Idee hinter der "Wunderkammer Wissenschaft".

 

Ermöglicht durch moderne Bildgebungsverfahren geben 16 "Wunderkammern" Einblicke in die Arbeit der Helmholtz-Forschungszentren: Auf großen LCD-Bildschirmen werden die beeindruckenden Bilder aus der Wissenschaft präsentiert – Mikroskopaufnahmen, Satellitenbilder, Computeranimationen, Röntgenbilder, aber auch inszenierte Fotoaufnahmen wissenschaftlicher Objekte und Geräte.

 

 

Über die Forschungsarbeit, die sich hinter den Bildern verbirgt, geben Begleithefte Auskunft. Touchscreens ermöglichen den Zugang auf eine Bildergalerie, die die einzelnen Bilder genauer erläutert. Und schließlich bieten Audiostationen unglaubliche Dinge aus der Helmholtz-Forschung zum Hören an. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

 

 

Was:               "Wunderkammer Wissenschaft"

Wo:                 in der Johanniskirche, Magdeburg

Wann:             vom 7. bis 13. Juni 2010

Mo - Fr, 7. - 11. Juni, 9.30 - 19.00 Uhr

                        Sa - So, 12. - 13. Juni, 10.00 - 18.00 Uhr

 

 

Ansprechpartner:     Conny Dietrich

Projektkoordination "Wunderkammer Wissenschaft"

Tel: 0 36 41/20 78 79

info@wunderkammerwissenschaft.de

 

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UfZ

Pressesprecherin Doris Böhme

Tel. 0341 - 235 1269

doris.boehme@ufz.de

 

Pressebilder und weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Ausstellungswebseite: www.wunderkammerwissenschaft.de



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