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Leverkusen, 11. Juni 2010

31. Unternehmerinnentreff

Das Frauenbüro und die Wirtschaftsförderung Leverkusen luden in die BayArena

Keine 24 Stunden vor Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft in

Südafrika schnupperten rund 50 Unternehmerinnen aus

Leverkusen und Umgebung schon mal ein bisschen WM-Luft.

Denn im kommenden Jahr findet die Fußball-WM der Frauen in

Deutschland statt und Leverkusen ist einer von neun

Spielorten.

 

Dass in der BayArena Samstag für Samstag 22 Männer in

kurzen Hosen einem Ball hinterher jagen, war den Frauen sehr

wohl bewusst. Doch wie gigantisch das Stadion von

Bundesligist Bayer 04 Leverkusen ist, wurde den meisten erst

beim Rundgang klar. Zum 31. Mal hatten das Frauenbüro und

die WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH am

Donnerstagabend (10. Juni) zum Unternehmerinnentreff

eingeladen und dabei erstmals Station im Stadion gemacht.

Die Teilnehmerinnen sollten einen Blick hinter die Kulissen

des Fußball-Geschäfts bekommen, das weit mehr ist als nur

der Kampf um Tore und Punkte.

 

Bei der Führung, die mit knapp 90 Minuten so lang dauerte

wie ein Fußballspiel, kamen die Unternehmerinnen aus dem

Staunen nicht heraus. „Gigantisch“, „toll“ und „faszinierend“

waren Umschreibungen, die während der Stadionführung

immer wieder fielen. Viele der 50 Frauen war zum ersten Mal

überhaupt in der BayArena, und einige von ihnen bestimmt

nicht das letzte Mal. Umso neugieriger erkundeten sie die

Katakomben des vor einem Jahr renovierten Stadions.

Für die fachliche Begleitung sorgten mit Martin Kowatzki und

Nikolaus Woschei zwei Mitarbeiter von Bayer 04, die so

manches Kabinengeheimnis lüfteten. Denn zunächst ging es

in die heiligen Hallen, auch Umkleidekabine genannt. Doch

bei Bayer 04 sind die Kabinen nicht nur größer als beim

Sportverein um die Ecke, sondern auch viel luxuriöser. Das

war vor dem Umbau noch anders, berichtete Martin Kowatzki.

Bei einem Gastspiel der Spitzenmannschaft Real Madrid vor

ein paar Jahren wollten die spanischen Stars angesichts der

spartanisch eingerichteten Kabine gar nicht antreten.

Natürlich durften die Unternehmerinnen auch einen Blick in

die weiß-rot geflieste Dusche erhaschen. Einen echten

Fußballer bekamen sie bei dieser Gelegenheit jedoch nicht zu

sehen. Denn die Profis haben derzeit „Sommerpause“ sofern

sie nicht in Südafrika antreten.

 

Anschließend ging es durch den Spielertunnel ins

Stadioninnere. Genau dorthin, wo 2011 vielleicht auch die

deutschen Weltmeisterinnen zur Höchstform auflaufen. Ein

Probesitzen auf der Trainerbank war genauso inklusive wie die

Erläuterungen zur Stadiontechnik. Mehr als 300 Flutlichter

sorgen für Helligkeit, 30 Kilometer Rasenheizung für warme

Fußballer-Füße. Das im Durchmesser 217 Meter große

Stadiondach hat eine Gesamtfläche von 28.000

Quadratmetern.

 

Nach dem Blick auf DFB- und Uefa-Pokal und einem Besuch im

Presseraum ging es in die noble VIP-Loge im Westbaukörper.

Dort wartete „die wahrscheinlich längste Theke Leverkusens“,

so Martin Kowatzki. Hier treffen sich an den Spieltagen die

Promis und Unternehmer, um bei einem tollen Fußballspiel

auch Kontakte zu knüpfen und Netzwerke auszubauen. In der

VIP-Loge Ost konnten die Teilnehmerinnen damit gleich

beginnen. Nach der Führung stand nämlich bei einem Glas

Sekt und einem Häppchen der rege Austausch über die gerade

gewonnenen Eindrücke auf dem Programm.



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