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Pressemitteilung vom
28. Juni 2010
Kreisausschuss legt Bericht zu den Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Landkreises Kassel vor
Naumburg/Kreis Kassel.

Der Kreisausschuss des Landkreises Kassel hat anlässlich der letzten Kreistagssitzung in Naumburg aufgrund einer Anfrage der CDU-Kreistagsfraktion einen umfangreichen Bericht zur Entwicklung der Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Landkreises vorgelegt. „Die insgesamt 44 Fragen der CDU-Fraktion bezogen sich auf alle Einrichtungen und alle Bereiche der Betriebstätigkeit des Eigenbetriebs“, informiert Vizelandrätin Susanne Selbert.

 

Der Bericht verdeutliche die erfolgreiche Arbeit der Mitarbeiter in den Jugend- und Freizeiteinrichtungen, so Selbert weiter. Deshalb begrüße sie den Beschluss des Kreistages vom 25. Juni. Der Kreistag hatte im Haus des Gastes in Naumburg gegen die Stimmen der CDU-Fraktion beschlossen, dass die Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Landkreises in ihrer aktuellen Form für die Bevölkerung des Landkreises Kassel erhalten werden sollen. Der Kreistag sprach sich außerdem für den Verbleib der E.on-Aktien des Landkreises und deren Erträge im Eigenbetrieb aus.

 

Die positive Entwicklung der Einrichtungen des Eigenbetriebs machte die Vizelandrätin am Beispiel der Besucherzahlen im Tierpark Sababurg deutlich.

 

Selbert: „Im Jahr 2007 besuchten rund 167.000 Menschen den Tierpark, 2008 waren es bei einem von schlechtem Wetter geprägten Sommer rund 161.000 Besucher und im letzten Jahr kamen rund 185.000 Besucher in den Tierpark“. Besonders positiv hätten sich die verschiedenen jährlichen Sonderveranstaltungen entwickelt. „Das Mittelalterspectaculum, Herbst- und Lichterfest sowie der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt bringen Besucher und sie wirken sich positiv auf das Betriebsergebnis aus“, so Selbert weiter.

 

Welche Bedeutung die Jugend- und Freizeiteinrichtungen als regionale Bildungsinstitution besitzen, verdeutlichen die Besucherzahlen aus dem Schulbereich. „In den Jahren 2007 bis 2009 besuchten insgesamt 855 Schulklassen den Tierpark, denen Schaufütterungen und Unterricht über spezielle, vorher mit den Lehrern abgestimmte Themen sowie direkter Kontakt zu Tieren geboten wurde“, berichtet Selbert. Deshalb habe man auch mehr Personal für die Schulführungen zur Verfügung gestellt. Selbert: „Außer der Tierparkpädagogin sind Tierpfleger im Bauernhof und im Kinderzoo im Einsatz – zusätzlich sind drei Biologen als Honorarkräfte für uns tätig“.

Der Eigenbetrieb habe in den letzten Jahren viel in die Attraktivität der Jugend- und Freizeiteinrichtungen investiert. „Auf diesem Niveau wollen wir aufsetzen und die einzelnen Einrichtungen zielgruppenorientiert weiterentwickeln“, betont die Vizelandrätin. Im Mittelpunkt stehe wie bisher Familien, Kindern und Jugendlichen Urlaub und Bildungsangebote in unterschiedliche Landschaften an der See, im Mittelgebirge und in den Alpen zu günstigen Konditionen zu ermöglichen. Die Angebote für Senioren sollen ausgebaut werden – auch die Programmangebote wie geführte Wanderungen und Ausflüge werden ausgeweitet. Selbert: „Beim Jugendseeheim Sylt wollen wir das Zeltlager durch Holzhäuser ersetzen und die Sanierung einzelner Häuser fortsetzen“. Beim Haus Panorama in Schönau im Berchtesgadener Land sollen die Ausflugsangebote verstärkt werden. Für das Wasserschloss Wülmersen bei Trendelburg komme es darauf an, das sehenswerte Landmuseum in der Region bekannter zu machen.

Die Jugendburg und Sportbildungsstätte Sensenstein sei nach wie vor die Anlaufstelle für die erste Klassenfahrt mit Übernachtung für alle 4. Klassen der Grundschulen im Landkreis. Die Bettenauslastung auf dem Sensenstein „ist sehr gut“, so die Vizelandrätin weiter.

Mit dem von fast allen Fraktionen im Kreistag getragenen Beschluss zur Zukunft der Jugend- und Freizeiteinrichtungen werde die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eigenbetriebs „dankenswerterweise unterstützt“, freut sich Selbert. „Dieses politische Signal sorgt für Stabilität und bekräftigt uns, auf unserem Weg zu attraktiven Angeboten und wirtschaftlich leistungsfähigen Einrichtungen weiter voranzuschreiten“, so die Vizelandrätin abschließend.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
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Tel.: 0561/1003-1506
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